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Meerbusch
Bürgermeisterin: "Rossmann wird Frequenzbringer für Osterath"

Meerbusch. 13 statt wie zunächst geplant 18 Stellplätze muss Investor Peter Soliman für seinen Rossmann-Neubau vorhalten. Die Stadtchefin erklärt die Entscheidung.

Die Stadtverwaltung hat auf Anfrage unserer Redaktion die Entscheidung erläutert, warum für den geplanten Rossmann-Markt in Osterath doch nur 13 statt wie zunächst geplant 18 Stellplätze vorgehalten werden müssen. Zugleich hat Stadtchefin Angelika Mielke-Westerlage (CDU) erklärt, wie wichtig aus ihrer Sicht der neue Drogeriemarkt für den Stadtteil ist. "Nach Schließung der beiden Schlecker-Märkte wurde in der Osterather Bevölkerung immer wieder der dringende Wunsch nach einem Drogerie-Markt im Zentrum geäußert. Ich bin froh, dass dem nun Rechnung getragen wird", sagte Mielke-Westerlage. Der Drogeriemarkt erfülle nicht nur den Wunsch der Kunden, er werde auch Frequenzbringer für den gesamten Einzelhandel im Ortskern. "Wie wir nicht zuletzt aus den jüngsten gutachterlichen Feststellungen zum Thema Parkgebühren wissen, bedarf gerade der Osterather Einzelhandel einer Stärkung." Auch die Einzelhändler im Umfeld der Osterather Arkaden hätten immer den Wunsch einer weiteren Ladenansiedlung im Ortskern als Frequenzbringer geäußert.

Die Zahl der Stellplätze war in den vergangenen Monaten ein Diskussionspunkt zwischen Investor Peter Soliman und der Stadtverwaltung. Im Umfeld der eigentlichen Rossmann-Immobilie an der Hochstraße gibt es nicht genügend Fläche. Die Stadtverwaltung hat nun den Vorschlag des Investors akzeptiert, 13 Stellplätze auf einer Soliman gehörenden Fläche an der Meerbuscher Straße 57 vorzuhalten. Dieses Grundstück ist 500 Meter Fußweg vom Rossmann-Bau am Osterather Kirchplatz entfernt.

Zunächst hatte die Stadt gegenüber unserer Redaktion von 18 Stellplätzen gesprochen, die nötig seien. Wie Stadtsprecher Michael Gorgs jetzt erläutert, berechnet sich die Zahl der notwendigen Stellplätze durch die NRW-Bauordnung. Eine früher existierende Verwaltungsvorschrift des Landes über Stellplätze und Garagen mit Richtzahlen sei 2005 ausgelaufen. Diese habe die Stadt aber als Anhaltspunkt berücksichtigt. Die Rechnung der Stadt gehe davon aus, dass im Rossmann-Bau eine Verkaufsnutzfläche von 709,67 Quadratmetern einschließlich Lager vorliege. "Die Zahl der notwendigen Autostellplätze wurde anhand der Betriebsbeschreibung, der Art der Nutzung, des Sortiments, der geplanten Nutzfläche und der Erreichbarkeit des Gebäudes mit dem öffentlichen Nahverkehr berechnet", teilt Stadtsprecher Michael Gorgs mit.

(sep)
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