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Meerbusch
CDU Lank will weniger Flüchtlinge im Stadtteil

Meerbusch. Die Lanker CDU fordert eine erneute Neuplanung.

Für die CDU-interne Fraktionssitzung am heutigen Montagabend hat die Lanker CDU einen Antrag vorbereitet, der für Zündstoff sorgen könnte. Das Schreiben von insgesamt neun Fraktionsmitgliedern an CDU-Fraktionschef Werner Damblon liegt unserer Redaktion vor. Darin wird gefordert, nach den Protesten von Lanker Bürgern gegen die geplanten Reihenhäuser für Flüchtlinge an der Kierster Straße eine abermalige Reduzierung der Bebauungsdichte, der Belegungszahl und eine deutliche Verbesserung der äußeren Gestaltung der Gebäude und ihrer direkten Umgebung umzusetzen.

Die von der Stadtverwaltung ohnehin geplante Reduzierung der Anzahl der Reihenhäuser, von der CDU-Fraktion gebilligt, geht der Lanker CDU nicht weit genug. Die vorgeschlagene Bebauungsplanänderung, die Anordnung und Lage der Reihenhäuser, entspreche nicht der vorwiegend von Einzel- und Doppelhäuser geprägten Umgebung, heißt es im Antrag. Kritikpunkt bleibt aus Sicht der Lanker CDU, dass am Ortsausgang (Festbau Heidbergdamm und geplante Reihenhausanlage Kierster Straße) von Lank in Richtung Langst-Kierst künftig eine sehr hohe Zahl von Flüchtlingen untergebracht wäre. Dies könne einer späteren Integration nicht dienlich sein.

Unserer Redaktion liegt der Antrag in Form eines Word-Dokumentes vor. Als Unterzeichner werden dort die CDU-Ratsmitglieder Gabi Pricken , Uwe Wehrspohn, Dieter Lerch, Herbert Becker , Leo Jürgens, Hans-Werner Schönauer, Andreas Harms , Jörg Wartchow und Franz-Josef Jürgens. Letzterer ist Absender des Antrags - ob alle angegebenen Ratsmitglieder unterzeichnen, ist noch nicht bekannt.

(sep)
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