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Wahlkampf
"Das Ehrenamt verlangt nach höchstem Respekt"

Meerbusch. Wer war zu Gast? Rainer Schmeltzer, 1961 in Lünen geboren und dort noch heute wohnhaft, trat bereits mit 16 Jahren der SPD bei. Das Amt des NRW-Ministers für Arbeit, Integration und Soziales hat er seit Oktober 2015 inne. Was war der Anlass? Nicole Niederdellmann-Siemes, Landtagskandidatin und Vorsitzenden der SPD-Fraktion Meerbusch, hatte den Integrationsminister sowie Verena Uhl und Ulli Dackweiler als Vorstands-Vertreter des Vereins "Meerbusch hilft" eingeladen.

Im Mittelpunkt standen Förderprogramme des Landes zum Thema Integration. Uhl und Dackweiler nutzten die Gelegenheit, um den Minister auf Ungereimtheiten beim Kontakt zwischen Flüchtlingen und Asylbewerbern mit dem Kommunalen Integrations-Zentrum (IT) in Neuss aufmerksam zu machen. Wichtigste politische Forderung? "Die jeweiligen Ämter sollten sich mit den Ehrenamtlern koordinieren", stellt Rainer Schmeltzer fest.

In Meerbusch und im Rhein-Kreis Neuss müsse offenbar nachgearbeitet werden: "Dort scheint alles verkompliziert. Die vom Land und Bund gefassten Beschlüsse dürfen nicht zu Blockaden führen." Der Minister sagte zu, dafür zu sorgen, dass sich ein Referent des Ministeriums kurzfristig mit "Meerbusch hilft" in Verbindung setzt und gegebenenfalls als Begleiter bei den Gesprächen im IT oder im "Integration Point" - der zentralen Anlaufstelle des Jobcenters und der Arbeitsagentur - dabei ist.

Wichtigster Satz über Meerbusch? "Die hier praktizierte ehrenamtliche Arbeit verdient höchsten Respekt. Das Engagement - von Verena Uhl und Ulli Dackweiler im positiven Sinne verbissen geführt - ist vorbildlich. Was 'Meerbusch hilft' leistet, ist hervorragend."

Quelle: RP
 
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