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Meerbusch
Der SSV will die 20-Punkte-Marke knacken

Meerbusch. So ganz trauen die Bezirksliga-Fußballer des FC Büderich dem Braten noch nicht: Zwar haben sie sich nach vier Siegen in Folge ein Neun-Punkte-Polster auf die Abstiegsplätze zugelegt und sind bis auf Rang acht geklettert. Doch wie schnell das Pendel auch wieder in die andere Richtung ausschlagen kann, das haben sie schon oft genug erfahren. Noch in der vergangenen Woche hatten sie eine Enttäuschung erlebt, als sie im Pokal mit 1:3 gegen die SG Benrath/Hassels den Kürzeren zogen. Vor dem Gang am Sonntag (15.15 Uhr, Grenzweg) zum Fünftletzten TV Kalkum-Wittlaer wird FCB-Trainer Dieter Schneider deshalb nicht müde zu betonen, wie schwer die Partie wird. Von Falk Janning

"Wir müssen den Gegner brutal ernst nehmen", sagt der 48-Jährige. "Wir dürfen ihn auch nicht an seiner jüngsten 1:9-Niederlage bei Solingen-Wald messen. In den Spielen zuvor hatte er weitaus bessere Ergebnisse erzielt, als ihm vor der Saison zugetraut worden war." Vier der fünf Partien zuvor hatten die Kalkumer gewonnen und so die Abstiegsplätze verlassen können. Der Landesligaabsteiger aus dem Düsseldorfer Norden geht mit nur zwei Punkten Vorsprung vor den letzten vier Plätzen in die Partie gegen Büderich - und steht damit unter Erfolgsdruck.

Beim FCB ist der Frust über das Pokal-Aus verarbeitet. "Wir haben darüber geredet. Die Mannschaft hatte scheinbar geglaubt, dass es nun von alleine läuft und der Erfolg uns zugelaufen kommt. Wir wissen aber jetzt woran es lag und wollen es gegen Kalkum nun besser machen." Verzichten muss Schneider auf die angeschlagenen Michael Kämpf und Adrian Brors sowie den Langzeitverletzten Lucky Wienands. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Kevin Holland. Zurück von seiner Verletzung ist Maurice Schuler. "Wir werden mit einem schlagkräftigen Kader auflaufen", so Schneider, der seine erste Elf gegenüber dem Unterrath-Spiel nur auf ein, zwei Positionen ändern will,

Der SSV Strümp empfängt am Sonntag (14.30 Uhr, Fouesnantplatz) die SG Kaarst und will am letzten Spieltag der Hinrunde durch einen Sieg die 20-Punkte-Marke knacken. "Dann hätten wir etwa die Hälfte der Zähler, die am Saisonende vermutlich zum Klassenerhalt reichen werden", sagt Teammanager Thomas Feldges, der "ein Spiel auf Augenhöhe erwartet". Die Strümper sind mit drei Zählern Vorsprung vor den Abstiegsplätzen Zwölfter, die Kaarster haben acht Zähler mehr auf dem Konto und sind Siebter. Der Trend spricht für den SSV, der drei der jüngsten fünf Partien gewann (3-1-1). Die Kaarster hatten zuletzt einen Hänger, kamen im gleichen Zeitraum nur auf einen einzigen Dreier (1-1-3).

Quelle: RP
 
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