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Meerbusch
Der TSV reist nach Essen

Meerbusch: Der TSV reist nach Essen
Emre Geneli (r.) erlitt im Spiel gegen Uerdingen einen Nasenbeinbruch durch einen nicht geahndeten Ellenbogenschlag. Im Spiel heute bei Schwarz-Weiß Essen spielt er mit einer Gesichtsmaske. FOTO: Falk Janning
Meerbusch. Heute ab 19 Uhr treten die Meerbuscher Oberliga-Kicker bei Schwarz-Weiß an. Emre Geneli spielt trotz eines Nasenbeinbruchs. Von Falk Janning

Einen Riesenschritt können die Oberligakicker des TSV Meerbusch heute (19 Uhr, Am Uhlenkrug 40, 45133 Essen) im Nachholspiel bei ETB Schwarz-Weiß Essen machen: Mit einem Sieg beim Tabellen-14. würden sie den Rückstand auf die Essener und die Nichtabstiegsplätze bis auf einen Zähler verkürzen und wären wieder voll im Geschäft. Sogar das Tabellenmittelfeld wäre in Sichtweite, Platz neun nur noch vier Zähler entfernt.

Herangerückt ans rettende Ufer sind die so schlecht in die Saison gestarteten Meerbuscher durch ihre im Oktober begonnene Serie von vier Partien ohne Niederlage, in denen sie acht von zwölf möglichen Zählern holten. Unterbrochen wurde die Serie am vergangenen Wochenende durch die unglückliche 1:2-Niederlage gegen den KFC Uerdingen. "Sie wirft uns aber nicht aus der Bahn, denn auch gegen Uerdingen haben wir ein gutes Spiel gemacht", sagt Teammanager Christoph Peters.

Und selbst wenn seine Mannschaft aus Essen ohne Punkte zurückkehren würde, so würde das nichts an der guten Stimmung und der Zuversicht im Team ändern, so Peters. "Denn wir haben in den letzten fünf Spielen die Erkenntnis gewonnen, dass wir absolut konkurrenzfähig sind. Wir sind alle felsenfest von unserem Können und vom Klassenerhalt überzeugt." Es habe sich eine Eigendynamik entwickelt. "Die Jungs hatten keinen Bock mehr auf die Niederlagen und haben sich zusammengerissen." Es herrsche nun wieder eine blendende Stimmung in der Mannschaft. "Wenn wir nicht in Essen punkten, können wir das eine Woche später im Spiel bei TuRU 80 nachholen, die ebenfalls gegen den Abstieg kämpfen."

Zuversicht gewinnen die Meerbuscher auch aus der Tatsache, dass die Langzeitverletzten Daniel Klinger, Johannes Walbaum und Stefan Galster mittlerweile wieder ins Training zurückgekehrt sind. Sie werden zwar noch einige Zeit brauchen, bis sie wieder zur ersten Elf gehören. "Aber sie erhöhen schon jetzt spürbar den Konkurrenzdruck im Team", sagt Peters. Der offensive Mittelfeldspieler Emre Geneli kann heute trotz seines Nasenbeinbruchs aus dem Spiel gegen Uerdingen auflaufen und wird eine Maske tragen. Fraglich ist allerdings noch, ob Sergen Sezen dabei sein kann, der an einer Leistenverletzung laboriert und eine ärztliche Untersuchung am Morgen abwarten muss. Noch länger fehlen wird Stürmer Kevin Dauser, der erst in zwei Wochen wieder auf den Übungsplatz zurückkehrt. Auf einen Einsatz hoffen Cedrik Roitzheim und Dennis Stark aus der in der Landesliga spielenden zweiten Mannschaft des TSV; sie haben in dieser Woche mit der Ersten trainiert.

Der TSV trifft in Essen auf eine Mannschaft, die der Abstiegszone in den vergangenen Jahren immer nähergekommen ist: Im ersten Jahr in der Oberliga wurde sie Sechste, im zweiten Siebte und im dritten Zwölfte. In der vergangenen Saison entließ sie fünf Spieltage vor Schluss Trainer Toni Molina und entkam dem Abstieg mit Coach Damian Apfeld als Tabellen-15. nur knapp.

Quelle: RP
 
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