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Meerbusch
Dezernent über Amtszeit in Kevelaer

Meerbusch. Meerbuschs Dezernent Just Gérard hat am Wochenende gegenüber unserer Redaktion betont, dass bei seiner früheren Tätigkeit als Dezernent in Kevelaer sein Aufgabenbereich aus seiner Sicht nicht direkt beschnitten worden sei, wie unsere Redaktion am Samstag berichtet hatte. Gérard bestätigte in seinem Schreiben aber erneut, dass ihm Investor Peter Soliman einen Job als Berater in Aussicht gestellt hatte.

In Kevelaer, wo Gérard von 2005 bis 2008 tätig war, hatten Teile des Rates vorgeschlagen, die Zahl der Dezernenten von zwei auf einen zu reduzieren. Gérard betont jetzt, dass der damalige Verwaltungsvorstand in Kevelaer vor dem Hintergrund expandierender Personalkosten eine "Geschäftsbereichverteilungsänderung" einvernehmlich beschlossen habe, er an der Umstrukturierung beteiligt gewesen sei. Nicht nur sein Bereich sei tangiert gewesen. Im gleichen Jahr erhielt Gérard durch den Meerbuscher Werner Damblon (CDU) den Vorschlag, sich als Dezernent in Meerbusch zu bewerben. Die Stadt Meerbusch hatte zuvor lange per Personalagentur nach einem Nachfolger für den 2006 abgewählten Dezernenten Michael Nowack gesucht. In Meerbusch wurden Gérard später einige Aufgabenbereiche entzogen.

(sep)
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