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Meerbusch
Die rheinischen Bauern ziehen Winterbilanz

Meerbusch. Es geht mit schnellen Schritten in Richtung Frühling. Für die rheinischen Landwirte ist es damit Zeit, eine Bilanz über den vergangenen Winter zu ziehen, erklärt Wolfgang Wappenschmidt. "Der letzte Winter hat uns verschiedene Seiten gezeigt", so der Vorsitzende der Kreisbauernschaft.

"Die Monate Dezember und Januar fielen vor allem durch milde und trübe Witterung mit viel Regen auf", erklärt Wappenschmidt. "Uns Landwirten ist eine normale Frostperiode weitaus lieber." Ansonsten kämen die Pflanzen nicht zur Ruhe und die wassergesättigten Böden seien nicht gut befahrbar. Frost sei auch wichtig, damit die Pflanzen aus der Winterruhe erwachen und die sogenannte Bodengare entsteht. Hierbei gefriert das Wasser im Boden und bricht große Erdklumpen auf. Dies schaffe optimale Bedingungen für die kommenden Feldarbeiten und die Aussaat. "Kalt wurde es dann im Februar. Der erhoffte Frost kam, und das nicht zu knapp", so der Vorsitzende. Eisige Temperaturen ließen die Böden gefrieren, viel Sonne und wenig Niederschlag trockneten zugleich aus. Von größeren Frostschäden blieben die Landwirte nach seinen Angaben verschont. "Alles in allem also ein Winter mit vielen Gesichtern, aber aus ackerbaulicher Sicht durchaus im Rahmen." Die rheinischen Landwirte warten aktuell auf eine stabile Hochdruckphase und höhere Bodentemperaturen, damit sie mit der Aussaat von Zuckerrüben oder dem Pflanzen von Kartoffeln loslegen können - und hoffen, dass es nicht mehr friert wie im letzten April.

Quelle: RP
 
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