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Kommentar
Drei Bewerber sind zu wenig

Meerbusch. Klimaschutz ist "in", und das ist gut so. Von daher ist es beachtenswert, wenn sich die Verwaltung um Meerbuschs Energiebilanz kümmert. Ein Zeichen setzt die Stadt mit ihrer festangestellten Klimamanagerin.

Deswegen ist es schade, wenn der RWE-Klimaschutzpreis nicht für innovative und pfiffige Projekte verliehen wird, sondern für Aktionen, die mittlerweile in vielen Kommunen Standard sind. Fahrradbörsen gehören zum etablierten Repertoire, und der Neuheitswert des Ökomarkts hat sich auch schon abgenutzt. Schade ist auch, dass der Preis so wenig bekannt ist, dass nur drei Bewerbungen eingegangen sind. Hier müssen Stadt und RWE sich noch mehr Mühe geben, um den Preis bekannter und attraktiver zu machen. Die Stadt müsste noch mehr Initiativen vorschlagen und auch Kindergärten und Schulen dazu ermuntern, ihre Ideen einzureichen. Schließlich kann man nicht früh genug mit dem Klimaschutz anfangen.

Franziska.hein@rheinische-post.de

Quelle: RP
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