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Meerbusch
Durchwachsene Zwischenbilanz der B-Ligisten

Meerbusch. In Gruppe 3 der Kreisliga B sind vier Meerbuscher Fußball-Teams vertreten. Ein Blick auf die Hinrunde.

FC Adler Nierst Für die Adler verlief die Runde bislang enttäuschend. Mit lediglich sieben Punkten aus 16 Spielen schweben sie als Vorletzter in höchster Abstiegsgefahr. Der Aufsteiger, der mit einer neu zusammen gewürfelten Truppe in die Saison ging, startete mit acht Niederlagen in Folge. Auf ein Zwischenhoch mit sieben Punkten aus vier Spielen folgten erneut fünf Pleiten in Serie. "Wir haben zu lange gebraucht, um uns zu finden, dazu hatten wir immer wieder personelle Ausfälle", klagt Trainer Soumanou Morou , der das Team erst im Sommer übernommen hatte. Möglicherweise bis zu sieben Zugänge im Winter sollen vor allem den Konkurrenzkampf erhöhen.

OSV Meerbusch II In der gleichen Liga belegt die OSV-Reserve nach 17 Spieltagen mit 25 Zählern den siebten Platz. "Die Position ist in Ordnung, aber wir haben sechs Punkte, die wir leichtfertig hergeschenkt haben, zu wenig auf dem Konto", meint Trainer Frank Kollegger. Sein Team hatte bärenstark begonnen und nur eine der ersten acht Partien verloren. Danach folgte eine Talfahrt mit sechs sieglosen Spielen hintereinander, ehe die Blau-Weißen kurz vor der Winterpause wieder in die Erfolgsspur zurückkehrten. "Was mir gar nicht gefallen hat, war die Einstellung einiger jüngerer Spieler, die überhaupt keinen Druck auf die arrivierten Kräfte ausüben", moniert Kollegger. Das müsse sich ändern, um das angestrebte Ziel - Platz fünf in der Endtabelle - noch zu erreichen.

SSV Strümp II Punktgleich hinter den Osterathern auf Rang acht steht die "Zwote" des SSV Strümp, die recht beschwerlich in die laufende Runde gestartet war. Nach nur drei Siegen aus den ersten zwölf Begegnungen waren sie ins untere Mittelfeld abgerutscht. Doch es folgte eine beeindruckende Serie von sechs Spielen ohne Niederlage (4 Siege, 2 Remis), mit der die Strümper wieder in die obere Tabellenhälfte kletterten. "Was mir dabei besonders imponiert hat, war, dass die Mannschaft nie aufgegeben hat und mehrere Spiele trotz zwischenzeitlicher Rückstände noch gedreht hat", so Trainer Jörg Schröder. Weniger positiv sei - auch bedingt durch die kleine Kadergröße - die oftmals geringe Trainingsbeteiligung sowie der unrühmliche Abgang von Stammkeeper Benjamin Willing gewesen. In der Rückserie möchten die Strümper sich weiter verbessern und laut Schröder "neun Punkte mehr holen, um mindestens noch Platz sechs zu erreichen.

TSV Meerbusch III Eine Hinserie mit einigen Höhen, jedoch mehr Tiefen hat Meerbuschs "Vierte" hinter sich. "Leider hat uns die Konstanz gefehlt", konstatiert Trainer Siggi Herbrechter, dessen Team mit 19 Punkten als Zehnter überwintert. Zunächst kamen die Blau-Gelben gut in Tritt und lagen nach vier Siegen aus den ersten sechs Partien in der Spitzengruppe. Dann folgte jedoch eine wochenlange Talfahrt mit nur noch sieben Zählern aus den letzten elf Partien. "Die Mannschaft hat an sich gearbeitet, sich jedoch oftmals für gute Leistungen nicht belohnt. Daran müssen wir in der Rückrunde arbeiten, um die Saison noch auf einem einstelligen Platz zu beenden", so Herbrechter.

(cba)
 
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