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Meerbusch
Ein Grund zum Feiern: TSV Meerbusch eröffnet sein neues Vereinsheim

Meerbusch: Ein Grund zum Feiern: TSV Meerbusch eröffnet sein neues Vereinsheim
Die Cheerleader des TSV Meerbusch um die Trainerinnen Samantha Brauers und Aline Ließen sorgten zwischen den Festreden mit ihrem Auftritt für Schwung und gute Laune bei den Gästen. FOTO: Andreas Endermann
Meerbusch. Für 35.700 Euro hat der Verein Anfang des Jahres ein gebrauchtes Multifunktionshaus gekauft. Der Ärger um die Finanzierung, die zu einem Drittel über eine Umlage der Mitglieder gestemmt wurde, ist mittlerweile vergessen. Von Falk Janning

Das Multifunktionshaus ist der ganze Stolz des TSV Meerbusch. Am Samstag feierten die Vereinsmitglieder gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Verwaltung feierlich die Eröffnung des Gebäudes. "Für uns alle ist ein Traum in Erfüllung gegangen", erklärte Roswitha Ogrosky, die Leiterin der Gymnastikabteilung des Vereins. "Seit der Fusion zwischen dem ASV Lank und dem TuS Bösinghoven haben wir von einem solchen Gebäude immer geträumt. Es gibt uns nun auch in Lank jene Möglichkeiten, die wir bislang nur in Bösinghoven hatten und die uns dort immer so stark gemacht haben."

Am Samstag sah man auf der Theodor-Mostertz-Sportanlage nur strahlende Gesichter. Auch die früheren Skeptiker stimmten ein in den Jubelkanon. So meinte mit dem Büdericher Dieter Hanschel, Mitglied der Laufabteilung des TSV, ein früherer Kritiker beim Blick auf das Haus: "Ich bewundere, was die Truppe um den Vorsitzenden Johannes Peters hier Großartiges auf die Beine gestellt hat." Pfarrerin Heike Gabernig und Pfarrer Norbert Viertel segneten das Gebäude im Rahmen einer Feierstunde, die Cheerleader des TSV um die Trainerinnen Samantha Brauers und Aline Ließen sorgten zwischen den Festreden mit ihrem Auftritt für einen lockeren Rahmen.

Laut Roswitha Ogrosky eröffnen sich dem Verein durch das neue Gebäude ganz neue Möglichkeiten. "Wir können jederzeit frei über Hallenzeiten verfügen, was in städtischen Hallen nicht möglich ist." Der vordere Bereich des Gebäudes dient mit seinen 130 Quadratmetern als Clubhaus und wird bereits seit einigen Wochen genutzt. Im hinteren Bereich befindet sich eine 160 Quadratmeter große Sporthalle, die von den Sportlern aus den Abteilungen Gymnastik, Tischtennis, Karate und Jiu-Jitsu genutzt wird. Sie hatten in der Vergangenheit unter den knappen Zeiten der städtischen Hallen zu leiden und konnten teilweise gar nicht trainieren.

Der vordere Bereich des Gebäudes dient mit seinen 130 Quadratmetern als Clubhaus und wird bereits seit einigen Wochen genutzt. FOTO: Endermann Andreas

Im März waren die Module, aus denen das Gebäude zusammengesetzt wurde, per Schwertransport angeliefert und in einer spektakulären Aktion per riesigem Kran und mit Millimeterarbeit aufgestellt worden. Etwa 150.000 Euro hat der TSV bislang ausgegeben, zu je einem Drittel finanziert aus einem Spendentopf, durch eine Umlage der Mitglieder sowie aus eigenen Mitteln, wie Johannes Peters erklärte. Der TSV hatte das Gebäude von einem insolventen Unternehmen gekauft, dem es in Rüthen im Sauerland zur Ausstellung von Türen diente. 35.700 Euro zahlte der Verein dafür. Dazu kamen die Kosten für den Transport, die Montage und den Innenausbau. In der Sporthalle waren Investitionen in Höhe von etwa 20.000 Euro erforderlich. "Dort wurde ein Vinyl-Fußboden mit einer Dämm- und Korkschicht eingebaut, der mindestens 50 Jahre hält", sagte der Vorsitzende stolz.

Was dem Gebäude noch fehlt ist das Logo des TSV Meerbusch. Es soll über dem Eingang angebracht werden. "Damit befassen wir uns derzeit gedanklich ganz intensiv", so Peters.

Quelle: RP
 
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