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Meerbusch
Ein Hauch von Düsseldorf in Meerbusch

Meerbusch. Getrennt werden beide Städte durch die Böhlerstraße. Ein Industriegelände führt sie jedoch zusammen Von Niklas Vogel

Es ist ein von Regen geprägter Dienstag. Über der grauen Wolkendecke ist das Geräusch eines startenden Flugzeuges zu hören.

Die Stadtbahn der Linie U76 fährt an der Haltestelle Lörick ein. Zwei Männer rennen durch den Regen, um die Bahn noch zu erwischen. Vergeblich. Schnell stellen sie sich im trockenen Haltestellenhäuschen unter. Der Jugendliche, der mit seinem Hund spazieren geht, scheint genervt vom Regen. Auch sein brauner Dackel trottet nur so vor sich hin.

Gleich gegenüber auf der anderen Straßenseite befindet sich das Areal Böhler mit seinen vielen unterschiedlichen Firmen. Lastkraftwagen, Transporter und Kleinwagen fahren dort ein und aus, um Lieferungen abzuladen. Einiges zu tun also für den Pförtner, der auch zur Mittagszeit an der Einfahrt des Geländes die Stellung hält.

Das Besondere am Areal Böhler findet man aber auf der anderen Straßenseite. Ein kleiner Parkplatz, der zwar zum Areal Böhler gehört, sich aber auf Düsseldorfer Boden befindet. Es sind die Fahrbahnmarkierungen auf der Böhlerstraße, die Düsseldorf und Meerbusch voneinander trennen. Wo im Düsseldorfer Teil bei starkem Regen Ruhe herrscht, ist auf Meerbuscher Grund einiges zu tun. Ein Lieferant nach dem anderen fährt auf das Gelände Areal Böhler.

Der Regen hält die Leute nicht mehr ruhig, weshalb sie eher joggen als im normalen Tempo zu laufen. Auch den Pförtner hält es nicht mehr auf seinem Platz. Immer wieder gibt er den Lieferanten Auskunft über die richtigen Fahrtwege auf dem Meerbuscher Gelände.

Quelle: RP
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