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Meerbusch
Ein-Mann-Betrieb feiert 20-jähriges Bestehen

Meerbusch. Vor 20 Jahren ist Patrick Treutlein Interior Design als Ein-Mann-Betrieb an den Start gegangen. "Heute zählt allein die Belegschaft in der Manufaktur 35 Mitarbeiter und drei Azubis", zieht der Inneneinrichter Bilanz. Von Monika Götz

Gegründet wurde die Firma 1995 in Düsseldorf. Werkstätten und Verwaltung waren in Benrath untergebracht, ein erster Showroom war in Büderich. Vor drei Jahren eröffnete auf knapp 600 Quadratmetern der heutige Showroom an der Dorfstraße 13. Eine weitere räumliche Erweiterung erfolgte 2014 in der neu errichteten "Dorfresidenz am Pfarrgarten" mit einem "Mono-Brandshop für Betten": "Das Showroom-Mitarbeiterteam konnte ich im Laufe der Jahre von zwei auf neun Planer aufstocken."

Da Patrick Treutleins persönliche Wurzeln in Meerbusch liegen und er sich dieser Stadt auch privat verbunden fühlt, hat er die Manufaktur in Osterath angesiedelt, wo seit 2014 in Handarbeit Möbelstücke angefertigt werden. Die Nachfrage nach Einrichtungsgegenständen sei unverändert hoch - "das Auftragsvolumen steigt stetig" - so dass an der Nikolaus-Otto-Straße in einer benachbarten Halle eine Erweiterung in Form einer Blindholz-Schreinerei geplant ist. "Wir leben von reger Mund zu Mund-Propaganda", erklärt Treutlein.

Dass dabei die nachhaltige Bearbeitung der Aufträge eine Rolle spielt, entspricht dem veränderten Kundenverhalten: "Viele wünschen eine komplette Fachplanung verschiedener Gewerke." Das sei für ihn und seine Mitarbeiter sehr zeitintensiv. Trotzdem werden die im Dialog mit den Kunden herausgefilterten Wünsche auch erfüllt, wenn der Auftragsort in der Schweiz, Frankreich, Österreich, Mallorca oder im osteuropäischen Ausland liegt: "Wir übernehmen die komplette Abwicklung vor Ort." Die Manufaktur nach Osterath zu verlegen, sei "die beste Entscheidung" gewesen. Grundsätzlich ist Treutlein mit dem Standort Meerbusch zufrieden: "Er hat sich bewährt und wir fühlen uns hier sehr wohl."

Den nahegelegenen Dr.-Franz-Schütz-Platz bezeichnet der 2011 zum "Inneneinrichter des Jahres" gewählte 46-Jährige als Unikat: "Vor allem die zentrale Lage ist einmalig." Dass über die Einführung einer Parkgebühr nachgedacht wird, findet er "nicht so schlecht". Der Parkraum würde jetzt massiv missbraucht. Deshalb sei bei einer Parkgebührenpflicht "eine saubere Kontrolle auch in den Seitenstraßen unerlässlich."

Quelle: RP
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