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Meerbusch
Ein Tag für das mobile Meerbusch

Meerbusch. Die Rheinbahn ist dabei, die Wirtschaftbetriebe fahren mit einem Elektro-Auto vor, Segways sollen ausprobiert werden, außerdem sind alle Meerbuscher Fahrradhändler eingeladen, E-Bikes oder Pedelecs vorzuführen und zu einer Probefahrt einzuladen, und eventuell steht ja auch schon das Meerbusch-Auto fürs Carsharing-Projekt auf dem Platz: Meerbusch feiert zum ersten Mal den Tag der Mobilität.

Er findet anlässlich der Europäischen Woche der Mobilität am Samstag, 17. September, von 10 bis 17 Uhr statt. "Wir haben bewusst den Samstag gewählt", so Johanna Neumann, Klimaschutzbeauftragte der Stadt, denn dann seien mit dem Wochenmarkt auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz viele Menschen im Ort und für die Aktionen zu gewinnen. Die Europäische Woche wird in allen Ländern zwischen dem 16. und 22. September begangen; das einheitliche Motto "Mobilität mit Verstand - Wirtschaft mit Gewinn" soll klarmachen, dass nachhaltige Mobilität nicht zu wirtschaftlichen Nachteilen führen muss.

Neumann will vor allem die moderne Technologie wie E-Autos vorstellen, mit denen man auch mobil sein könne, ohne fossile Brennstoffe zu nutzen. Außerdem stehe das Fahrrad mit unterschiedlichen Modellen - egal, ob mit Elektroantrieb oder Muskelkraft betrieben - im Mittelpunkt des Tages: Der ADFC ist ebenso angefragt wie die Polizei, ob sie Räder codieren möchte. Aber auch die niederrheinische Stadt Kerken präsentiert sich. Mit ihr verbindet Meerbusch eine "Fahrrad-Freundschaft" mit gegenseitigen Besuchen per Drahtesel.

Dass es an diesem Samstag auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz eng werden kann mit Wochenmarkt und vielen parkenden Autos, weiß Johanna Neumann. Meerbusch einfach mal an so einem Tag autofrei zu machen, hält sie für schwer durchsetzbar. "Das wird bei uns vermutlich sehr schwierig."

(ak)
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