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Meerbusch
Einbrecher in Osterath und Lank: Täter erbeuten Kreditkarte

Meerbusch. Die Polizei rät angesichts zwei aktueller Fälle: Nachbarn sind der beste Einbruchsschutz. Die Meerbuscher sollen achtsam sein.

In Meerbusch sind wieder Einbrecher unterwegs: Am vergangenen Montag sind laut gestrigem Polizeibericht zwei Wohnhäuser von Kriminellen heimgesucht worden.

In Lank waren Unbekannte am Nachmittag, in der Zeit zwischen 15 Uhr und 17.30 Uhr auf der Gonellastraße unterwegs. Sie drangen laut Polizeibericht auf noch unbekannte Weise in ein Reihenhaus ein und durchsuchten dort Schränke und Schubladen. Nach ersten Erkenntnissen erbeuteten sie eine Kreditkarte. In Osterath traf es auf der Danziger Straße ebenfalls ein Reihenhaus. Dort scheiterten die Täter jedoch an der Haustür und mussten unverrichteter Dinge und ohne Beute abziehen. Die Tatzeit lag zwischen 8.30 Uhr und 11.40 Uhr. Unklar ist noch, ob es auch einen Zusammenhang zu einem Einbruch in Neuss gibt. Dort wurde am Montag in der Zeit zwischen 9 und 11 Uhr im Stadtteil Weissenberg eingebrochen. Dort schlugen Unbekannte die Terrassentür eines Reihenhauses an der Leni-Wollenhaupt-Straße auf und durchsuchten es nach Wertgegenständen. Dabei fiel den Tätern eine Kassette mit Bargeld in die Hände. Die Polizei konnte Spuren sichern. Zeugen, die Hinweise auf mögliche Tatverdächtige geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02131 3000 zu melden.

Ständig aktualisiert finden sich die Einbrüche im Rhein-Kreis Neuss auf der Internetseite www.polizei.nrw.de/rhein-kreis-neuss. Die Kreispolizeibehörde veröffentlicht dort immer montags visuelle Tatortübersichten zu den letzten sieben Tagen. Jeden Montagvormittag werden dabei zwei Übersichtskarten im Internet zur Verfügung gestellt, in der Tatorte (vollendete und versuchte Wohnungseinbrüche im Kreisgebiet) eingetragen sind. Die genauen Örtlichkeiten, Straßennamen und Hausnummern, sind allerdings aus Gründen des Datenschutzes nicht erkennbar. Für die vergangene Woche sind im Nordosten Osteraths und in Büderich-Niederdonk Einbrüche zu erkennen.

Die Polizei rät generell: Nachbarn sind der beste Einbruchschutz. "Die Polizei kann nicht überall sein, um Straftaten zu verhindern. Doch Nachbarn, die einander helfen, gibt es fast immer. Pflegen Sie daher den Kontakt zu Ihren Nachbarn", riet die Polizei gestern in einer Mitteilung. Auch sollten die Bewohner von Mehrfamilienhäusern und Nachbarhäusern angesprochen werden.

Gegenüber Fremden solle man eine gesunde Skepsis an den Tag legen, bevor man mittels elektronischem Türöffner Zugang zum Haus gewährt.

(sep)
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