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Meerbusch
Energie als das große Thema

Meerbusch: Energie als das große Thema
Stellten den neuen Meerbuscher Umweltkalender vor: Michael Börgers, Michael Assenmacher, Albert Lopez und Carsten Thören (v.l.) FOTO: kir
Meerbusch. Stadt Meerbusch gibt Umweltkalender zum 25. Mal heraus.

Ist die Umwelt noch zu retten? Während die Politiker auf Klimakonferenzen große Programme beschließen (oder auch nicht), kann jeder mit kleinen Maßnahmen dazu beitragen, die eigene Umwelt lebenswert zu erhalten. Tipps dazu gibt auch dieses Jahr der Umweltkalender Meerbusch, den jeder Haushalt in den vergangenen Tagen erhalten haben sollte.

Es ist bereits der 25., ein kleines Jubiläum. Und genau 25 Jahre ist die Volksbank Meerbusch Sponsor. Schon 20 Jahre unterstützen die Wirtschaftsbetriebe Meerbusch die Publikation. Aus diesem Anlass stellten sich Vertreter beider Unternehmen jetzt erneut hinter den Umweltgedanken. "Vor 20 Jahren war das Thema Umwelt für uns nur am Rande interessant. Das hat sich drastisch geändert", sagte Albert Lopez, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe Meerbusch. Solardächer und Elektromobilität, das passe zum Kerngeschäft des Energieversorgers, der ab 1. Januar Stadtwerke Meerbusch heißt.

Auch die Volksbank, die viele Aktionen der Stadt wie den Fahrradshopper und Butterbrotdosen für Erstklässler mitfinanziert hat, nimmt sich jetzt des Themas Elektromobilität an. "Wir wollen auf unsere Firmenkunden zugehen und ihnen bei der Finanzierung von Elektrofahrrädern für ihre Angestellten helfen", informierte Carsten Thören, Vorstand der Volksbank. Auch bei der Stadt rollen bereits drei Diensträder mit Elektrounterstützung. "Im nächsten Jahr kommen zwei weitere dazu", freute sich Michael Assenmacher, zuständiger Dezernent in Meerbusch. Außerdem schaffe die Stadt zwei Elektroautos an und wollen ihren Fuhrpark sukzessive ganz auf E-Mobilität umstellen. Dass der Umweltgedanke auch bei den Kindern angekommen ist, zeigen die vielen Zeichnungen, die Schüler für den Umweltkalender angefertigt haben. "Nutzt Solarenergie!" oder "Korb statt Plastik!" heißt es da beispielsweise. Die Themen Fahrrad und Insektensterben werden nicht nur thematisch erörtert, sondern mit schönen Zeichnungen ergänzt. Neu in diesem Jahr: die Thermografiebefliegung im Meerbuscher Stadtgebiet, die Hausbesitzern Energiesparpotenziale aufzeigen soll. Natürlich sind auch wieder alle Abfuhrtermine und weitere Entsorgungsmöglichkeiten enthalten.

Wer bis Weihnachten kein Exemplar bekommen hat, kann unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1747474 eine Nachlieferung anfordern. Nach Weihnachten sind die Kalender auch in den Filialen der Volksbank Meerbusch, im Kundencenter der Stadtwerke Am Pfarrgarten in Büderich und in den Bürgerbüros erhältlich.

(kir)
 
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