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Meerbusch
Erfolgsmodell "Lappow"?

Düsseldorf. Was ist "Lappow"? Ein "innovativer Laptoptisch" – auf den Markt gebracht von der Studentenfirma "Lapmates". Die Meerbuscher Studenten Peter Tall, Britta Revers und Christina Schramm gründeten "Lapmates" im Rahmen des Projekts "Mini-Company" der Fontys International Hogeschool Economie in Venlo. Von Sarah Gatzlik

Das Ziel des Projekts ist es, ein Produkt auf den Markt zu bringen und es gewinnbringend abzusetzen. Bei der Auswahl des Produkts war es der Studentenfirma besonders wichtig, dass es innovativ und so noch nicht erhältlich ist.

So entwickelten die Meerbuscher zusammen mit neun weiteren Studenten den Laptoptisch "Lappow". Dieser besteht aus einer Holzplatte, unter der ein Kissen – gefüllt mit Weizenkernen – befestigt ist, das sich individuell dem Untergrund anpasst.

Finanziert durch Aktien

Um die Produktion von Lappow finanzieren zu können, verkauft das Unternehmen Aktien zu einem Preis von 20 Euro. Der Gewinn, den Lapmates erwirtschaftet, wird anteilig an die Aktieninhaber ausgezahlt. Darum kümmern sich Britta Revers und Christina Schramm, die in der Finanzabteilung arbeiten. Außerdem verwalten sie das Budget des offiziell eingetragenen Unternehmens.

Für die Vermarktung von Lappow ist Peter Tall zuständig. Vor allem über StudiVZ und Facebook macht er das Produkt bekannt. Über die Sozialen Netzwerke wird die potentielle Zielgruppe des Laptoptisches angesprochen: Studenten und junge Erwachsene. Zudem verteilen die Studenten auffällig gestaltete Flyer, auf denen der Lappow beworben wird.

Doch was ist das besondere an Lappow? Man kann ihn nicht nur als einfachen Laptoptisch verwenden. Auch als Frühstückstisch im Bett oder als Esstisch vor dem Fernseher macht er sich gut. Als besonderes Extra kann das Kissen des Tisches durch Erhitzen in der Mikrowelle als Wärmekissen verwendet werden.

"Unser Gedanke bei der Verwendung von Lappow war folgender: Nach erledigter Arbeit nimmt man seinen Laptop vom Lappow, macht das Kissen ab, steckt es in die Mikrowelle und genießt so anschließend seinen Feierabend", so Peter Tall. Bestellen kann man das Produkt auf der Internetseite des Unternehmens sowie auf regionalen Märkten.

Wo die Studenten als nächstes mit ihrem Lappow stehen, erfährt man auf www.lapmates.net unter "News". Auf dem Internetauftritt gibt es ein besonderes Highlight: Dort können sich die Kunden das Video des Lappow-Songs anschauen, der eigens für das Produkt getextet wurde.

Quelle: RP
 
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