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Meerbusch
Erster Asphaltaufkleber in Büderich

Meerbusch. Beratungstermine der Polizei lassen sich mit dem Smartphone finden.

"Riegel vor" heißt die aktuelle und landesweite Aktionswoche der Polizei, mit der sie kostenlose Beratungen zum Thema Einbruchschutz anbietet und immer wieder auf möglichen Schutz vor Einbruch hinweist. Das Info- und Beratungsmobil der Polizei tourt darum auch durch den Rhein-Kreis Neuss. Jetzt nutzt die Polizei noch eine neue Möglichkeit, um auf die Beratung durch Expertenteams aufmerksam zu machen. Die ersten sogenannten Asphaltaufkleber (auch "Street Floor" genannt) sind in Meerbusch für Fußgänger an zentralen Punkten gut sichtbar auf Gehwegen oder Plätzen aufgebracht. Die Aufkleber haben eine Größe von 50 x 50 Zentimeter und zeigen neben dem Logo der Kampagne "Riegel vor" einen sogenannten QR-Code, der zur Internetseite der Polizei mit allen Beratungsterminen führt.

Der Leiter der Direktion Kriminalität, Hans-Werner Winkelmann, und der Leiter des Kommissariats für Prävention, Thomas Gilleßen, waren jetzt in Meerbusch im Einsatz. Sie haben die erste Folie dieser Art am Dr.-Franz-Schütz-Platz aufgebracht. Die Stadt Meerbusch hat diese Werbeflächen zur Verfügung gestellt und unterstützt die Polizei somit im Kampf gegen Wohnungseinbrecher.

Die Polizei geht mit verschiedenen Maßnahmen gegen Einbrüche vor. Zum einen sind uniformierte und zivile Streifen im Einsatz. Eine zentrale Bearbeitung der Wohnungseinbrüche im Rhein-Kreis Neuss stellt sicher, dass Serien und überregionale Bezüge schneller erkannt und Tätern somit das Handwerk gelegt werden kann. Ein weiterer Baustein dieser Strategie soll technische Prävention sein. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt erfahrungsgemäß die Zahl der Wohnungseinbrüche. Täter nutzen insbesondere die früh einsetzende Dämmerung, um zumeist unerkannt in Häuser einzusteigen. Technische Sicherungen an Fenster und Türen können ein Mittel gegen Wohnungseinbrüche sein. In Meerbusch blieben im Jahr 2016 mehr als die Hälfte aller Wohnungseinbrüche im Versuchsstadium stecken - nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen.

Quelle: RP
 
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