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Meerbusch
Fluglärmgegner kritisieren neuen Flughafenchef

Meerbusch. Mit scharfer Kritik hat gestern Christoph Lange, Vorsitzender des Vereins Bürger gegen Fluglärm aus Meerbusch, auf Aussagen des neuen Düsseldorfer Flughafenchefs Thomas Schnalke reagiert, der glaubt, dass Häuser in der Einflugschneise durch den Flughafen sogar eine Wertsteigerung erführen. "Drehkreuze gehören nicht in Ballungsgebiete", sagte Lange in Reaktion auf ein Interview, das gestern in unserer Zeitung erschienen war. "Man sollte endlich beginnen, einen NRW-Airport auf dem platten Land zu planen, nur so ist auch in 30 Jahren noch eine Wettbewerbsfähigkeit gegeben", sagt Lange.

Der Flughafen hat eine Erweiterung seiner Kapazitäten am Standort Düsseldorf beauftragt. Im Interview mit unserer Redaktion hatte Flughafenchef Schnalke die Pläne verteidigt - auch Hauseigentümer profitierten davon: "Viele Menschen und Unternehmen schätzen die Nähe zum Flughafen. Und weil er für viele Arbeitsplätze direkt und indirekt sorgt, ginge es der Region ohne wachsenden Airport insgesamt schlechter. Entsprechend würden dann auch die Mieten und Preise für Immobilien zurückgehen."

Lange übt auch Kritik an einer Runde von SPD-Ministern, die neuerdings ein "Bündnis für Infrastruktur" planen. Der SPD wirft er hier vor, die Initiativen auszumanövrieren. "Der Widerstand gegen Infrastrukturprojekte entsteht nicht von ungefähr, in der Regel liegen Vertragsbrüche, vertuschte und / oder kleingeredete Umwelt- und Gesundheitsgefahren vor", sagt Lange. Die zur Neutralität verpflichteten Behörden erfüllten ihre Aufgaben nicht, kritisiert er.

(sep)
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