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Meerbusch
Fluglärmkommission richtet Forderungen an Verkehrsminister

Meerbusch. Die Fluglärmkommision hat wieder getagt. Das Gremium, zu dem neben Meerbusch auch andere Anrainerkommunen und der Flughafen Düsseldorf selbst gehören, hat im Zuge der geplanten Kapazitätserweiterung mehrheitlich drei Forderungen an das NRW-Verkehrsministerium gerichtet.

138 000 Flugbewegungen in den sechs verkehrsreichsten Monaten rechtlich gesichert - anstatt der beantragten 160 000, ein umfassendes lärmmedizinisches Gutachten und keine weiteren Verspätungen in den Nachtstunden durch die Flexibilisierung der Zwei-Bahn-Kapazitäten. Dies teilte der Vorsitzende der Kommission, Bürgermeister Thomas Goßen aus Tönisvorst, mit.

Konkret kritisiert er, und mit ihm Christoph Lange von den Meerbuscher "Bürgern gegen Fluglärm", dass die Referenzwerte der Gutachten des Flughafens sich auf 138.000 Flugbewegungen in den sechs verkehrsreichsten Monaten bezögen, der Flughafen aber mit 160.000 plane. Ferner wird kritisiert, dass das lärmmedizinische Gutachten nur 19 Seiten lang ist. Der Airport begründet die Kapazitätserweiterung auch damit, dass der Flughafen Düsseldorf aufgrund seines Einzugsgebietes zu den fünf Flughäfen in Europa mit der höchsten Übernachfrage nach Slots gehöre.

(sep)
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