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Spielplatz-Check
Große Pläne für Lanker Spielflächen

Spielplatz-Check: Große Pläne für Lanker Spielflächen
Die Geräte auf dem Spielplatz In der Loh sind veraltet und sollen erneuert werden. Außerdem ist geplant, die gesamte Fläche umzubauen. FOTO: Dackweiler
Meerbusch. 16 Spielplätze gibt es in Lank, nur einer davon muss dem Spielplatzkonzept 2030 zufolge nicht umgebaut werden. Auch der Bolzplatz und die Skateranlage bleiben wohl zunächst unverändert, für viele andere Plätze steht eine Sanierung an. Von Marlen Kess

In Lank gibt es zu wenig Spielfläche: 8762 Quadratmeter fehlen den rund 1400 Kindern des Ortes, um auf ausreichend Platz zeitgemäß spielen zu können. Deshalb sieht das Spielplatzkonzept 2030 vor, insgesamt elf Plätze teilweise aufwendig zu sanieren. Für vier Flächen ist der Ab- bzw. Umbau geplant, der Spielbedarf soll durch größere und bessere Plätze aufgefangen werden.

Für das Spielplatzkonzept hatten Experten alle Meerbuscher Spielflächen nach einem Ampelsystem bewertet. Darauf aufbauend wurden Handlungsvorschläge für alle Stadtteile auf mehr als 90 Seiten Konzeptpapier zusammengefasst. Bis 2030, so die Vorstellung der Experten, soll der Plan umgesetzt werden, der Rat berät über die Vorschläge voraussichtlich im Februar 2017.

Mit den Plätzen Am Forstberg, In der Loh, an der Josef-Tovornik-Straße, an der Leipziger Straße und an der Pannebäcker Straße sollen demnach gleich fünf Flächen umfassend renoviert werden. Teilweise ist geplant, die Plätze bis 2030 mit modernen Spielgeräten auszustatten und zu vergrößern. Der Platz Am Forstberg könnte, wenn das geplante neue Siedlungsgebiet im Osten Lanks entstehen sollte, sogar vollständig umgelagert werden. An der Pannebäcker Straße soll der Spielplatz aufgrund des benachbarten Altersheims außerdem generationenübergreifend aufgewertet werden.

Beim sogenannten Leuchtturmprojekt sind die Vorstellungen der Experten bislang vage. Der Spielplatz an der Eichendorffstraße wird als besonders wichtig eingeschätzt, da er zentral liegt und viele Kinder aus den umliegenden dicht bebauten Gebieten anzieht. Deshalb soll dort eine besonders attraktive Spielfläche für Kinder aller Altersgruppen entstehen. Dafür könnte der Platz bis 2019 komplett überplant werden, konkrete Maßnahmen werden in dem Konzeptpapier aber nicht genannt.

Der Bolzplatz und die Skateranlage an der Wittenbergstraße sollen als einzige ihrer Art in Lank zunächst unverändert erhalten bleiben, obwohl die Ausstattung nicht optimal ist. Zudem sei der Platz am Weingartsweg in seiner jetzigen Ausstattung zwar nicht vollständig zufriedenstellend, wegen der geringen Größe werden aber keine Verbesserungsvorschläge gemacht. Der Spielplatz an der Rilkestraße, an dem ohnehin nur noch ein Schaukelgerüst steht, soll schon 2018 in einen Quartiersplatz umgewandelt werden. Ebenfalls bereits in den nächsten beiden Jahren ist für die Plätze Am Schwanenhof, am Nachtigallen- und am Van-Daven-Weg der Abbau vorgesehen.

Quelle: RP
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