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Meerbusch
Gruselgeschichten und exotische Tiere

Meerbusch: Gruselgeschichten und exotische Tiere
Betreuerin Rita Kasten erzählt den Schülern Emma Lieb und Noah Klein zu der Geisterbahn der Ferienbetreuung eine passende Geschichte. FOTO: Ulli Dackweiler
Meerbusch. In der Herbstferienbetreuung der Pastor-Jacobs-Schule werden viele Mitmachaktionen angeboten. Die Kinder können unter anderem eine Geisterbahn durchlaufen und Reptilien aus der Nähe betrachten Von Jana Rechenburg

Betreuerin Rita Kasten erzählt mit ruhiger, tiefer Stimme eine Gruselgeschichte über den Geist der Pastor-Jacobs-Schule: "Bevor die Schule gebaut wurde gab es hier einen Geist, den Geist des Oktobers. Der Geist wurde vertrieben, aber manchmal kommt er im Herbst hierher zurück und stiehlt die Buchstaben aus den Namen unserer Betreuungsgruppen." Noah, Emma und ihre Freunde hören aufmerksam zu. Danach dürfen sie in die Geisterbahn, die aus einem langen Tunnel voller Überraschungen besteht, um den gestohlenen Buchstaben wiederzufinden.

Die Geisterbahn ist eine der vielen Aktionen in der Ferienbetreuung der Pastor-Jacobs-Schule, die sich die Betreuer überlegt haben. "Wir haben uns so einiges ausgedacht", sagt Rita Kasten. "Das Highlight ist natürlich die Geisterbahn, die haben wir ein ganzes Wochenende lang aufgebaut und mit den nötigen Effekten ausgestattet." Rote Lichter, ungewöhnliche Materialien und künstliche Spinnenweben aus Watte sollen für die entsprechende Atmosphäre sorgen. Zum nahenden Halloweenfest und passend zu der Geisterbahn haben die Kinder essbare "Finger" aus Keksteig gebacken, die mit Mandeln als Fingernägel verziert wurden. Außerdem wurden Spinnen aus Papier, Fledermäuse und bunt flackernde Teelichter gebastelt.

Die Betreuer haben neben der Geisterbahn noch weitere Programmpunkte organisiert. "Wir machen verschiedene Bastel-Aktionen, Kinderschminken und Gruppenspiele für alle, die Lust haben", erzählt Betreuerin Lena Blau. "Außerdem haben wir mit den Kindern Kürbisfratzen geschnitzt." Darüber hinaus war Ingrid Venen vom Terra-Zoo aus Rheinberg zu Besuch und hat den Kindern verschiedene exotische Tiere wie Stabschrecken, Tausendfüßler und eine Bartagame gezeigt. "Wir sind oft in Schulen und stellen Insekten und Reptilien vor", so Venen. "Die Kinder sind eigentlich immer begeistert, wenn auch anfangs etwas ängstlich. Es macht Spaß, ihnen etwas über die Tierwelt beizubringen. Man erlebt immer etwas Neues." Die Aushilfe erklärt den Kindern alles über die verschiedenen Insekten und Reptilien, zum Beispiel wo auf der Welt es giftige Spinnen zu finden gibt, was Reptilien fressen und wie man beim Nashornkäfer den Unterschied zwischen Männchen und Weibchen erkennen kann. Sie beantwortet außerdem Fragen der Kinder, zum Beispiel wie man seine Hausschildkröte am besten auf den Winterschlaf vorbereitet. Simon ist beim Anfassen der Tiere etwas zurückhaltend: "Im Kindergarten hatte ich schon einmal eine Spinne auf dem Kopf. Das reicht mir erstmal." Sein Freund Eric dagegen kann es kaum erwarten, die Stabschrecke auf die Hand zu nehmen: "Diese Tiere sind echt cool, richtig spannend. Aber auch ein bisschen eklig".

Quelle: RP
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