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Meerbusch
Gymnasien halten Sexualkunde für wichtig

Meerbusch. Die beiden Meerbuscher Gymnasien halten einen über mehrere Wochen gehenden Sexualkunde-Unterricht für notwendig und gut.

"Wir haben das in unserem Lehrplan für den Biologie-Unterricht der sechsten Klassen verankert und setzen es in Klasse 8 beziehungsweise 9 fort. Ein Projekttag alleine reicht da sicher nicht", sagt Thomas Martens, stellvertretender Schulleiter am Mataré-Gymnasium in Büderich.

Für Diskussionen sorgt das Verhalten einiger Schulen in Krefeld, Mönchengladbach und Viersen, die das Thema offenbar nicht oder nur punktuell im Unterricht aufgreifen und es beispielsweise auf einen Projekttag beschränken. Das Thema Sexualität werde zunehmend totgeschwiegen, hatte Philipp Einfalt von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Montag im Krefelder Rathaus gesagt. Vertreter der Gesundheitsämter, der Aids-Hilfe sowie des sexualpädadgogischen Netzwerks hatten die Entwicklung kritisiert.

Auch für Dorothee Schiebler, kommissarische Schulleiterin am Meerbusch-Gymnasium in Strümp, gehört der Sexualkunde-Unterricht dazu. "Er entspricht den Vorgaben des Landes und ist Teil unseres eigenen Curriculums", sagt die Pädagogin. Auch bei Schülern mit Migrationshintergrund habe es bislang keine Widerstände gegeben.

(jj)
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