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Meerbusch
Horst Köhler grüßt Meerbusch

Meerbusch. Auf der "Menschen für Menschen"-Jubiläumsgala trafen Ehrenamtliche den Bundespräsidenten a.D.

Ein persönlicher Gruß des ehemaligen Bundespräsidenten als Dank für jahrelangen Einsatz für Menschen in Äthiopien: Das brachten Karsten Wellnitz, Mitbegründer und Leiter des Meerbuscher Arbeitskreises von "Menschen für Menschen" und Ralf Bos, langjähriger Unterstützer, von der Feierstunde zum 35. Jubiläum der von Schauspieler Karlheinz Böhm gegründeten Stiftung aus München mit. Die Botschaft überbrachten sie bei einem bunden Abend, den der Arbeitskreis Meerbusch anlässlich seines 28-jährigen Bestehens am Freitag im Forum Wasserturm organisiert hatte.

Horst Köhler erhielt für seinen tatkräftigen Einsatz für den afrikanischen Kontinent im November als erster Preisträger den neu geschaffenen Karlheinz-Böhm-Preis. Bei dieser Gelegenheit zeigte er sich beeindruckt, was ehrenamtliches Engagement über Jahrzehnte hinweg auch in einer kleinen Stadt wie Meerbusch erreichen kann. Das unterstrich auch Vize-Bürgermeister Leo Jürgens mit Verweis auf die mehr als 600.000 Euro, die vom Arbeitskreis Meerbusch dank der Aufgeschlossenheit und Begeisterungsfähigkeit vieler engagierter Bürger in den letzten 28 Jahren gesammelt werden konnten.

Augenzeugen wie die Gründungsmitglieder Heide Dorfmüller und Jochen Wierichs zeigten mit überzeugenden Bildern von persönlichen Besuchen, wie die Spendengelder in enger Zusammenarbeit mit den von Armut und auch immer wieder Dürren betroffenen Äthiopiern für den Aufbau nachhaltiger Strukturen, beispielsweise zur effizienteren Wassergewinnung und -nutzung, vor Ort eingesetzt werden. Ralf Bos und seine Tochter Talia, die mit ihrem Engagement etwas zurückgeben wollen vom eigenen Glück, hier in einer so privilegierten Gegend zu leben, berichtetn zudem von den vielen Schulen, die von "Menschen für Menschen" erfolgreich erbaut wurden und die den Jugendlichen eine Perspektive für ein selbstbestimmtes Leben geben.

Das neue Stiftungsprojekt 'Paten mit Weitblick' erlaubt jedem Spender, gegen einen Beitrag von ab 84 Cent/Tag (25 Euro/Monat) am Beispiel einer Familie in einer verarmten Region über die Jahre mitzuerleben, wie die einzelnen, stets mit den Betroffenen vor Ort gemeinsam geplanten und ungesetzten Maßnahmen greifen. Damit werden für die ganze Dorfgemeinschaft bzw. Region nachhaltige Strukturen geschaffen, die ein Leben vor Ort lebenswerter machen. Auf der Internetseite von "Menschen für Menschen" kann jeder spenden - und miterleben, wie seine Spende kontinuierlich und langfristig hilft.

Quelle: RP
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