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Meerbusch
Ilverich - die Staudenhauptstadt

Meerbusch: Ilverich - die Staudenhauptstadt
Auch seltene Blumenexemplare wechselten bei der Staudenbörse in Ilverich die Besitzerin. FOTO: Falk Janning
Meerbusch. "Der Meerbuscher Stauden-tag ist zu einem Treffpunkt für Raritätenjäger aus dem ganzen Umland geworden", sagt Martin Pflaum, der am Sonntag in Ilverich rund 150 Sorten Schmucklilien anbietet. Seine Agapanthuspflanzen leuchten in verschiedenen Blau- und Weißtönen, wenn sie im Juli ihre volle Pracht entfalten.

Jetzt sieht man erst die grünen spitzen Blätter aus dem Topf ragen. Später können sie bis zu zwei Meter hoch werden, wenn sie sich in ihrem Kübel wohlfühlen.

Bei strahlendem Sonnenschein bummeln gestern viele Menschen zwischen den rund 25 Ständen auf der Wiese hinter der Alten Schule und informieren sich über Pflanzen und Farbvariationen, die man selten zu Gesicht bekommt. Auch bei Cordula Tetzlaff finden sie eine große Vielfalt vor. Ihre Pfingstrosen haben ein größeres Farbspektrum, als man es gewöhnlich im heimischen Garten findet. Orange, gelb oder tiefrot leuchten die Blüten an den Stauden.

Zudem bietet die Züchterin Baumpfingstrosen an, die nicht im Winter verdorren, sondern wie ein Strauch immer weiter wachsen. "Alle Pfingstrosenarten sind nicht kälteempfindlich", versichert sie einem Ehepaar, das solch eine Baumpfingstrose mit in den Westerwald nehmen will. "Ich habe schon Stauden nach Finnland verkauft." In der heimischen Gärtnerei hat sie 100 Sorten vorrätig. Aber nicht nur Blumen, auch Farne und Gemüsepflanzen überraschen mit unbekannten Züchtungen. "Black aus Tula" heißt beispielsweise eine Tomate, die russischen Ursprungs ist und als beste der dunklen Sorten gilt.

(kir)
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