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Meerbusch
Initiative für "Hildegundisstadt Meerbusch"

Meerbusch. Der in Meerbusch bekannte Kulturstrippenzieher Roger Gerhold ist fasziniert von der Idee, der Stadt Meerbusch einen Beinamen zu geben: "Hildegundisstadt" solle sich Meerbusch nach jener Hildegunde von Meer nennen, die vor 850 Jahren das Kloster Meer gegründet hat. In diesem Jahr feiert Meerbusch dieses Jubiläum mit vielen Veranstaltungen, Festgottesdienst und Kunstaktionen. Roger Gerhold schlägt nun vor, Hildegunde zur Stadtpatronin zu machen und treibt seine Initiative voran: Er schrieb deshalb an 75 Meerbuscher Multiplikatoren und warb um Unterstützung.

"Wenn auch Sie meinen, dass die Stadt Meerbusch ihre bedeutendste ,Bürgerin' ehren sollte, machen Sie bei der Initiative mit, verteilen Sie diese Information und werben Sie", schrieb er. Einen neuen Anstoß für die "Hildegundisstadt" hatte zuvor schon vor wenigen Tagen die Kunsthistorikerin Rosemarie Vogelsang im Rahmen eines Vortrages beim Geschichtsverein Meerbusch gegeben. Hildegundis sei die bedeutendste historische Person der Stadtgeschichte. Schon vor 30 Jahren war ein Versuch gescheitert, Hildegundis zur Stadtpatronin zu machen.

Ob es überhaupt eines Ratsbeschlusses bedürfe, fragen sich jetzt die Historiker des Geschichtsvereins. Neuss sei schließlich auch durch das gesprochene Wort "Quirinusstadt" und Kempen bekannt als die "Thomasstadt". Bereits jetzt gibt es im Meerbuscher Norden die katholische Pfarre "Selige Hildegundis von Meer." In Liedberg wurde Hildegundis geboren. Unser Bild zeigt sie als Statue in der Pfarre St. Georg.

(sep)
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