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Meerbusch
Johanniter wollen Betreuer weiterbeschäftigen

Meerbusch. Die Johanniter-Unfall-Hilfe geht davon aus, ihre 42 in der Flüchtlingsbetreuung arbeitenden haupt- und ehrenamtlichen Kräfte auch bei zurückgehenden Flüchtlingszahlen weiter beschäftigen zu können. Derzeit betreut die Hilfsorganisation in den Turnhallen der beiden Meerbuscher Gymnasien rund 200 Schutzsuchende.

"Auch nach Schließung der vom Land verantworteten Turnhallen-Unterkünfte müssen Flüchtlinge betreut werden, sei es in den kommunalen Unterkünften hier vor Ort, sei es in den Nachbargemeinden und -kreisen", sagt Johanniter-Sprecher Dieter Guderley. Ein Teil der Betreuungskräfte gehöre ohnehin zum Stammpersonal der Hilfsorganisation. "Die machen ihre eigentliche Arbeit seit Monaten eher nebenher, könnten sich dann wieder mehr auf ihre Hauptaufgabe konzentrieren", sagt Guderley. Der Rest der in der Flüchtlingsarbeit Engagierten sei über Projektverträge befristet beschäftigt. "Oft sind das Menschen, die dadurch eine Perspektive auf Arbeit erhalten. Unser Ziel ist es, das aufrecht zu erhalten", sagt der Sprecher. In den beiden auslaufenden Landes-Notunterkünften kümmern sich die Johanniter vor allem um die so genannte Alltags- sowie die medizinische Betreuung. Beschäftigt werden auch Übersetzer, die unter anderem Arabisch sowie afghanische Dialekte sprechen.

(jj)
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