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Evangelische Kirchengemeinde Lank
Konfirmanden kriechen durch die "Hölle"

Meerbusch. Zum zweiten Mal besuchten Konfirmanden der evangelischen Kirchengemeinde Lank während des Abschlussprojektes "Für andere da sein" die Feuerwehr Meerbusch. Bereits vor zwei Jahren gab es eine ähnliche Aktion. Freiwillige Helfer füllten insgesamt 14 Stunden mit Inhalt. Gestartet wurde das Projekt mit einem allgemeinen Überblick über die Tätigkeiten der Feuerwehr in Meerbusch.

Im zweiten Teil wurde den "Konfis" von Berit Sonnenburg von der Johanniter-Unfall-Hilfe ein Crashkurs in Erster Hilfe vermittelt. Hier erlernten die Jugendlichen etwa das Absetzen eines Notrufes. Die stabile Seitenlage war ebenso Thema wie die Herz-Lungen-Wiederbelebung. Im nächsten Teil erfuhren die jungen Leute Geschichten aus dem Leben einer "Feuerwehr-Familie". Was passiert, wenn der Piepser geht, welche Einsätze bleiben in Erinnerung und was passiert hinterher?

Am Haupttag des Projektes gab es einen Wechsel vom Zuhören zum Anpacken. In vier Stationen konnten die Jugendlichen, ausgestattet mit entsprechender Schutzkleidung, verschiedene nachgestellte Situationen im Feuerwehralltag erleben. So wurde mit Hilfe von Fachkräften eine Autotür abgetrennt. Dann folgte die Station "Wasser", hier wurde etwa das große Tanklöschfahrzeug erklärt. An der nächsten Station "Himmel" ging es hoch hinaus. Die Drehleiter des Löschzuges Büderich kam mit zwei Maschinisten zur Hilfe. Dort durften die Jugendlichen ihren Ortsteil Lank von oben bewundern. Daneben wurde ihnen die Patienten-Rettung mit Hilfe der Drehleiter erklärt. Hierzu war Karsten Juchems von der Johanniter-Unfall-Hilfe mit einem Rettungswagen vor Ort. Da das Leben nicht immer nur aus Himmel besteht, mussten die Jugendlichen auch gemeinsam durch die "Hölle" gehen. Hierzu war die Garage mit Hilfe einer Disconebelmaschine in eine rauchende Höhle verwandelt worden.

Die Jugendlichen konnten auf allen vieren eine Person aus der verrauchten und mit Hilfe von Tischen "verstellten" Garage retten. Hier wurde besonders bewusst, dass man sich auf den anderen verlassen und für andere da sein muss.

So sah man am Nachmittag in strahlende Gesichter - und das nicht nur bei den Teilnehmer, sondern auch bei den freiwilligen Helfern rund um das Projekt.

Quelle: RP
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