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Meerbusch
Kreis zählt jetzt in Büderich Radler per Induktionsschleife

Meerbusch. 30.000 Euro kostet eine neue Maßnahme, mit der der Rhein-Kreis Neuss an verschiedenen Stellen im Kreisgebiet die Verkehrsdichte auf Radwegen messen lassen will - unter anderem auch in Büderich auf dem Rheinradweg. Die Maßnahme sei vom Land finanziell zu rund 70 Prozent gefördert worden, teilt der Rhein-Kreis auf Anfrage mit. An insgesamt fünf Standorten werde jetzt automatisch die Zahl der Radfahrer ermittelt. Sogenannte Induktionsschleifen im Asphalt sorgen dafür in Büderich und Dormagen-Zons auf dem Rheinradweg, in Neuss-Reuschenberg und Grevenbroich-Wevelinghoven auf dem Erftradweg sowie zwischen Schloss Dyck und Nikolauskloster in der Gemeinde Jüchen. Die Schleifen lösen jedes Mal einen Impuls aus, wenn jemand darüber fährt. Einmal täglich werden die Ergebnisse per Mobilfunk an einen Server gesendet, auf den man vom Kreishaus Neuss aus zugreifen kann. 3000 Radler seien in den ersten Tagen in Büderich gezählt worden, erklärte der Rhein-Kreis.

"Durch die Zählstellen kann der Radverkehr nun erstmals dauerhaft und umfangreich dokumentiert werden. Sie geben einen kompletten Überblick über die jährlichen Besucherzahlen, helfen saison- und wetterbedingte Einflüsse besser zu verstehen und ermöglichen die Auswirkung besonderer Veranstaltungen und Maßnahmen zu messen", sagte Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. So könne der Radverkehr künftig noch besser gefördert werden. An allen fünf Standorten werden an den Wochenenden durchschnittlich mehr Radfahrer gezählt als an den Werktagen. In der gesamten "RadRegionRheinland" sind 46 Zählstellen angelegt worden. Sie wurden vom Land finanziell gefördert. Die Installation im Rhein-Kreis Neuss kostete insgesamt 30 000 Euro. Die Unterhaltung und Wartung der Anlagen übernimmt das Kreistiefbauamt.

(sep)
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