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Das Wochenende
"Lanker Gold" im Löffelgold

Meerbusch. "La Gioia", die Freude, steht über der Ausstellung, in der teils vergoldete Malerei, handwerklich erstellte Rahmen und Schmuck zu sehen sind.

Davon, dass der Titel nicht nur die ausgestellten Bilder und Schmuck-Unikate sondern auch ihre Lebensphilosophie beschreibt, sind Ute Dormis, Gabriela Glauner und Nicola Liestmann fest überzeugt: "Wir sind mit Herzblut und Lebenslust bei der Sache." "La Gioia" - ins Deutsche mit "Freude" übersetzt - fasst demnach kurz und bündig zusammen, was die drei Lankerinnen ihrem Publikum mitgeben wollen: "Wir möchten diese Freude teilen."

Der Titel wurde aber auch gezielt gewählt, um der Wirkung der ausgewählten Farben und passenden Kompositionen für die Künstlerin selbst und die Betrachter Ausdruck zu verleihen. Dass in den Räumen des Cafés und der Goldschmiede Bilder-Kunst kombiniert mit Goldschmiedearbeiten gezeigt wird, ist erstmalig. "Wir sind immer auf der Suche nach etwas Besonderem", erklären Löffelgold-Café-Inhaberin Ute Dormis und die Goldschmiedin Gabriela Glauner.

Das Duo "Café und Goldschmiede" geht jetzt ins siebte Jahr seines Bestehens: "Den Besuchern gefällt es bei uns. Selbstgebackenes und Handwerkliches passen offenbar gut zusammen."

Dieser Stil kommt auch Nicola Liestmann entgegen. Die Malerin und Vergolderin stellt in Café und Atelier-Werkstatt die Bildersammlung "La Gioia" aus und zeigt Arbeiten mit Blattgold oder Rahmen, die alle handwerklich von ihr erstellt und zum Teil mit Weißgold verarbeitet wurden. An der Hauptstraße in Lank-Latum wird es also noch ein wenig "goldener". Damit bringt Nicola Liestmann sowohl ihren erlernten Beruf als Vergolderin als auch das Talent, mediterrane Motive in stark ausdrucksvollen Farben zu malen, in diese Ausstellung ein.

Die Bilder teilt sie auf - in Landschaftsbilder und "weltliche Ikonen-Malerei": "Diese an Art déco erinnernden Arbeiten mit glänzenden Goldauflagen verlangen nach der sogenannten Polimentvergoldung. Das ist eine aufwendigen Technik." Ein Leimgrund dient zur Vorbereitung des Untergrunds. Es folgen mehrere unterschiedliche Schichten, bis das Motiv eingraviert und das Blattgold maßgenau zugeschnitten platziert werden kann. "Die Anschlussstellen sind deutlich zu sehen. Das ist ein Zeichen für Echtheit", erzählt Nicola Liestmann.

Diese Bilder mit den teils vergoldeten Handwerksrahmen unterstreichen durch ihre Motive einerseits die Wohlfühlatmosphäre des Cafés Löffelgold und andererseits die handgefertigten 14 und 24 karätigen Schmuck-Kreationen in der Goldschmiede.

Die Vernissage am kommenden Samstag, 17 Uhr, wird kulinarisch vom Team des Café Löffelgold begleitet.

Info: Bis 1. Juli, Café Löffelgold/Goldschmiede Glauner, Hauptstraße 53. Café-Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 9.30-18 Uhr. Sonntag 14-18 Uhr. Donnerstag Ruhetag. Monika Götz

Quelle: RP
 
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