| 00.00 Uhr

Wahlkampf
Laumann: "Pflegeberufe müssen besser entlohnt werden"

Meerbusch. Wer war zu Gast? Karl-Josef Laumann ist Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patienten. Aktuell unterstützt der 59-Jährige das Team von Armin Laschet, dem CDU-Spitzenkandidaten im NRW-Landtagswahlkampf, und vertritt dabei die Themen Gesundheit und Soziales. Der dreifache Vater wurde in Riesenbeck in der westfälischen Region Tecklenburger Land (Kreis Steinfurt) geboren und machte eine Ausbildung zum Maschinenschlosser. 1974 wurde er Mitglied der CDU.

Von 1990 bis 2005 saß er im Bundestag, von 2005 bis 2014 im Landtag. Von 2005 bis 2010 war er Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Seit 2002 ist er Mitglied des Vorstands der CDU Deutschland. Er gilt als engagierter Verfechter der Belange von Bewohnern sowie Mitarbeitern in Senioren- und Pflegeheimen. Was war der Anlass? Laumann besuchte die Einrichtung des Johanniter-Stiftes an der Schackumer Straße in Büderich, um dort Einblick in den Alltag der Senioreneinrichtung zu bekommen.

Er kam, um sich für eine Stunde zu einem Gespräch mit Einrichtungsleiter Detlef Wacker und Pflegedienstleiterin Maria Schmidt zu treffen. An seiner Seite bei dem Besuch in Büderich: Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Werner Damblon aus Büderich sowie der Landtagsabgeordnete Lutz Lienenkämper aus Strümp. Wichtigste politische Forderung? Der Ausbau der Tagespflege liegt Laumann besonders am Herzen. So ermunterte er die Johanniter, diesen Schritt zu gehen, da sich viele derjenigen, die zu Hause gepflegt werden, über den Tag lange alleine in der Wohnung aufhalten müssten.

Angesichts eines drohenden Pflegenotstands machte Laumann deutlich, dass alles getan werden müsse, die Pflegeberufe aufzuwerten. "Sie müssen besser entlohnt werden." Wichtigster Satz über Meerbusch? "Meerbusch hat einen guten Standard in ambulanter und stationärer Pflege", stellte Laumann nach dem Gespräch fest. (faja)

Quelle: RP
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Wahlkampf: Laumann: "Pflegeberufe müssen besser entlohnt werden"


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.