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Meerbusch
Luthers mystische Wurzeln und Hommage an Chopin

Meerbusch. Noch bis zum 28. April 2017 feiert das Kulturzentrum in Osterath mit Literatur, Ausstellungen und Konzerten Von Marcus Gülck

Neun Literaturveranstaltungen, vier Konzerte und vier Ausstellungen: Das ist das Programm der nächsten Monate im Kulturzentrum Osterath, das noch bis zum 28. April kommenden Jahres am Kirchplatz den "Kultursommer" feiert.

Passend zum Sommer präsentiert Andrea Küster am 26. August ihre Ausstellung "Arbeiten auf Papier". Die großflächigen Werke haben ihren geistigen Ursprung in der Pflanzenwelt. Über Gefühle philosophieren indes "Die Emotionslotsen". Sie sind der Meinung: "Jeder hat es verdient, sich gut zu fühlen!" Wie das funktionieren soll, wollen Jill Doppelfeld und Simone Morawietz am 29. August verraten (Eintritt fünf Euro). Am 31. August (18 Uhr) lassen die Schüler beim "Lehrerkonzert" ausnahmsweise einmal die Pädagogen an die Instrumente.

Eine "echte Reformation" für die Ohren verspricht hingegen Volker Leppin am 14. September bei seinem lyrischen Ausflug zu Luthers mystischen Wurzeln (Eintritt zehn Euro). Glückliche und traurige Momente wechseln sich ab, wenn sich Johannes Böllinger am 19. September den großen "Duineser Elegien" bedient (Eintritt fünf Euro). Freunde des Jazz kommen am 30. September auf ihre Kosten, wenn das Trio "BillMen" mit Trompeter Klaus Osterloh zum 182. Galeriekonzert bittet (19 Uhr, Eintritt 20 Euro).

"Komm in den totgesagten Park und schau ..." lautet die Aufforderung von Maler Eri Krippner, der seine Werke am 7. Oktober ausstellt. Eine literarische Auseinandersetzung mit "Goethe und die Musik" liefert sich Ute Büchter-Römer am 17. Oktober (Eintritt zehn Euro). Die Welt einmal so malen, wie man sie sieht und empfindet - Mark Hofmann zeigt in seiner Ausstellung "Susemuse auf dem Weg zu Mark Rothko" Original-Illustrationen des Künstlers (4. November). Ludwig Litzani nimmt sein Auditorium am 7. November als Backpacker mit auf "Indische Reisen" (Eintritt fünf Euro), während Haiou Zhang beim Kammerkonzert (18. November, 19 Uhr, Eintritt 20 Euro) eine "Hommage á Chopin" am Piano spielt.

Quelle: RP
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