| 00.00 Uhr

Meerbusch
Mann schenkt Bettler in Lank seinen Mantel — viele Hundert feiern ihn

Meerbusch: Mann schenkt Bettler in Lank seinen Mantel — viele Hundert feiern ihn
"Die Szene mit dem Bettler fand ich cool", sagt der siebenjährige Karl. Uli Hannen gab gestern Abend den Frierenden in Lank, im Hintergrund ist Udo Sparla als St. Martin zu sehen. FOTO: Falk Janning
Meerbusch. Die Legende vom heiligen Martin zog gestern Abend auf dem Kirmesplatz in Lank fast 1000 Kinder in ihren Bann Von Falk Janning

Karl hält seine bunte Eulen-Laterne fest in der Hand. Der Siebenjährige hat sich mit den anderen Kindern in Lank auf der Kemperallee getroffen, um mit ihnen "Ich geh mit meiner Laterne" singend durch den Ort zu ziehen. Nun lodert vor ihm, seiner Mutter und vielen anderen hundert Kindern und Erwachsenen das riesige Martinsfeuer auf dem Kirmesplatz, das auch in vielen Metern Entfernung noch seine Hitze verbreitet.

In sicherer Entfernung beobachteten die Kinder die Mantelteilung - das Martinsfeuer auf dem Kirmesplatz verbreitete seine Hitze viele Meter weit.

Mit großen Augen beobachtet er, wie Udo Sparla als Martin hoch zu Ross ein paar Runden um das Feuer dreht, den Kindern zuwinkt und dann seinen weiten Soldatenmantel mit dem frierenden Bettler Uli Hannen teilt. "Sehr schön ist, wie die Funken fliegen", sagt Toni. "Aber auch die Szene mit dem Bettler fand ich cool", sagt Toni. Anschließend geht es mit den anderen Kindern, die Piraten-, Hunde-, Geister- und Giraffen-Laternen tragen, zurück zur Kemperallee, wo sie alle einen Weckmann mit traditioneller Pfeife und eine Tüte mit Süßigkeiten bekommen.

Etwa 1700 Tüten haben die ehrenamtlichen Helfer des Martinskomitees in diesem Jahr gepackt: 950 davon erhalten die Jungen und Mädchen ab zwei Jahren, 600 werden an die Lanker Senioren über 80 Jahre verteilt - und 200 sind für die Helfer bestimmt.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Meerbusch: Mann schenkt Bettler in Lank seinen Mantel — viele Hundert feiern ihn


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.