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Stinkendes Wasser in Meerbusch
Grenzwerte bei Trinkwasser nicht überschritten

Meerbusch: Grenzwerte bei Trinkwasser nicht überschritten
An dieser Stelle wurde der Hydrant eingesetzt. FOTO: Ulli Dackweiler
Meerbusch. Nach der Verunreinigung des Trinkwassers in Osterath liegen die Untersuchungen der Wasserproben nun vor. Bis auf den komischen Geruch zeigte die Forschung des IWW keine Grenzwertüberschreitung in Bezug auf die Trinkwasserverordnung, wie das Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung  mitteilte. 

"Es wurden jedoch Stoffe gefunden, deren Ursprung man eindeutig auf die Innenauskleidungen von Trinkwasserrohren mit Teer zurückführen kann", teilten die Stadtwerke mit. Solche mit teerhaltigen Anstrichen ausgekleideten Rohre seien üblich und zugelassen. "Die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung für sogenannte Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, die typisch sind für eine solche Art an Belastung, waren in keiner Probe überschritten", heißt es weiter. 

Grund für die Verunreinigung war ein etwa 800 Meter langes Leitungsstück von Fellerhöfe in Richtung Bommershöfe mit 150 Milimetern Durchmesserm das länger nicht durchgespült worden war. Nach einer Reparatur eines Hydranten auf dieser Strecke in der vergangenen Woche sei der komplette Leitungsabschnitt wieder in Betrieb genommen worden. Das stehende übel riechende und braun gefärbte Wasser sei dann in das Verteilnetz gelangt. 

(isf/sep)
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