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Meerbusch
Meerbusch rollt beim Tag der Mobilität

Meerbusch. Die Vielfältigkeit der Fortbewegung steht beim "Tag der Mobilität" auf dem Dr.-Franz-Schütz-Platz im Mittelpunkt: Am Samstag konnten die Besucher sich unter anderem im Segway-Fahren üben. Michael Hüsgen und Yue Zhao nutzten die Möglichkeit, unter Anleitung von Robert Seediqui (RWE) diverse Hütchen zu umkurven. "Das hat Spaß gemacht", sagte Hüsgen hinterher, während Zhao es vorsichtiger angehen ließ und nur wenig Geschwindigkeit vorlegte. Das Segway war das exotischste und am wenigsten alltagstaugliche der Fortbewegungsmittel, die zum Tagesmotto "Mit Köpfchen von A nach B" vorgestellt wurden.

Fahrrad und Elektroauto standen im Fokus der Veranstaltung, die zunächst schleppend anlief. Offensichtlich hatten nur wenige Meerbuscher von der europäischen Woche der nachhaltigen Mobilität und ihrem Büdericher Ableger gehört und kamen eher zufällig. Senioren auf ihre Kosten. Sie konnten die Elektrorollstühle vom Sanitätshaus Brockers ausprobieren. "Dieser hier wiegt nur 23 Kilo und ist komplett zusammenfaltbar", warb Hans-Jürgen Pricken für ein Modell, das sich gut für eine Kreuzfahrt eigne. Gut besucht war der Stand, an dem Pedelecs ausprobiert werden konnten.

"Ich bin zufrieden", bilanzierte Mark Haas vom Fahrradhändler "Kettenantrieb". Wer längere Strecken zu bewältigen hat, konnte mit Alfred Krupp über seinen Elektro-Smart fachsimpeln. Das BUND-Mitglied hat in drei Jahren schon 60.000 Kilometer damit zurückgelegt. Bürger, die nicht immer auf ein Auto verzichten wollen, konnten das erste Car-Sharing-Auto in Meerbusch begutachten.

(kir)
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