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Meerbusch
Meerbuscher Gründer-Smalltalk für Startup-Unternehmen

Meerbusch. Wirtschaftsförderin Heike Reiß, Unternehmensberaterin Lisa Henke, Rechtsanwältin Anja Krüger und Bilanzbuchhalter Thorsten von der Heyde stellten sich den Fragen von möglichen Existenzgründern Von Monika Götz

Eigentlich haben Adrian Geiger und Jörg Wingert die ersten Schritte bereits hinter sich. Sie studierten an der Hochschule Niederrhein BWL und Maschinenbau studiert und sind jetzt auf dem Weg zur Gründung ihrer Firma "Multiholz". Deshalb ließen sie sich bei der von Meerbuschs Wirtschaftsförderin Heike Reiß im Rahmen der "Gründerwoche Deutschland" initiierten Smalltalk-Runde für Startups einige Tipps geben.

"Welche Unternehmerform ist für uns günstig?", wollte Adrian Geiger unter anderem wissen. Die passende Antwort dazu gab Anja Krüger, in Meerbusch lebende Rechtsanwältin. Ansprechpartnerin in dieser Runde aber war Lisa Henke, Beraterin für Existenzgründer und junge Unternehmer. Sie kann die vor einer Gründung zu leistenden Hausaufgaben klar umreißen: "Nichts darf dem Zufall überlassen werden. Es muss an alles gedacht werden, sonst kann es Ärger geben. Ein detaillierter 'Gründerfahrplan' hilft dabei, alle Punkte abzuarbeiten." Dazu sagt Heike Reiß: "Ich bin jeder Zeit Ansprechpartnerin und gebe auch entsprechende Kontaktdaten weiter."

Davon wird auch Bianca Feld profitieren. Sie war bisher als Gestalterin in einem großen Möbelhaus angestellt und überlegt jetzt, "wo die Reise hingeht". Da sie gern mit Tieren zusammenarbeitet, ließ sie sich zur Hunde-Friseurin ausbilden: "Ich möchte gern hier in Büderich ein Geschäft eröffnen."

Wie es grundsätzlich gelingt, Fördermöglichkeiten zu prüfen, Strategien für Marketing und Vertrieb auszuarbeiten, eine exakte Zielgruppenanalyse zu erstellen und entsprechende Anträge auszufüllen, erfuhr die Startups-Runde von Lisa Henke. Aber auch der zur Experten-Runde zählende Bilanzbuchhalter Thorsten von der Heyde gab Ratschläge. Einer davon: "Anträge sollten rechtzeitig gestellt werden." Derartige Hinweise helfen auch Thomas Nachtigal. Die Tätigkeit im Vertrieb hat ihm keine Freude gemacht, auf dem Areal Böhler hat er dann andere Dinge ausprobiert und jetzt hat er mehrere Standbeine. Aber das Richtige ist noch nicht dabei. Deshalb raten Heike Reiß und Lisa Henke: "Jeder muss sich die Frage stellen, ob er ein Unternehmer-Typ ist. Und wenn es um die Fachrichtung geht, ist es wichtig, eine Nische zu suchen." Die Meerbuscher Lone und Christoph N. von Dellingshausen haben sie gefunden. Sie begleiten Startups und sagen: "Aus Erfahrungen muss man lernen."

Quelle: RP
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