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Meerbusch
Meerbuscher und Kerkener testen neue Fahrradroute

Meerbusch: Meerbuscher und Kerkener testen neue Fahrradroute
Das Wetter hätte kaum besser sein können: Während der 40 Kilometer langen Fahrradtour strahlte die Sonne. FOTO: Ulli Dackweiler
Meerbusch. Mit den Gästen vom Niederrhein befuhren Meerbuscher Radler am Freitag die Tour "Stadt-Land-Fluss". Ein Gegenbesuch ist geplant Von Angelika Kirchholtes

Die neue Meerbusch-Radroute "Stadt-Land-Fluss" hat ihre Feuertaufe bestanden. Bei herrlichem Sonnenschein testeten 90 Radfahrer aus Kerken und Meerbusch am Freitag die 40 Kilometer lange Strecke, die die schönsten Ecken der Stadt im Grünen zeigt.

Die gemeinsame Aktion sei eine gute Kooperation in Sachen Radtourismus, sagte Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage bei ihrer Begrüßung der Gäste vom Niederrhein, darunter Kerkens Bürgermeister Dirk Möcking. Sie stellte Meerbusch als attraktive Wohngegend vor, die von der Vielfalt ihrer acht Ortsteile lebe. Trotz einer Einwohnerzahl von 53 0000 habe die Stadt den Charme des Ländlichen behalten. Davon konnten sich die Gäste selbst überzeugen, als sie zusammen mit den Meerbuschern in vier gemischten Gruppen losradelten.

Die Gruppen wurden von Alexandra Schellhorn, Beauftragte für das Stadtmarketing, der Klimaschutzbeauftragten Johanna Neumann sowie zwei Vertretern des ADFC Meerbusch kundig über Wirtschaftswege, den Rheindeich, aber auch die verkehrsreiche Dorfstraße geführt. Die Gäste sahen Kirchen wie St. Nikolaus und die Ossumer Kapelle, fuhren durch den Herrenbusch und machten Pause auf dem Lanker Marktplatz. "Das ist ja ein toller Platz hier mit einem sehr schönen Brunnen", sagte die Kerkenerin Marion Dietrich lobend.

So ein Kleinod hätte sie gar nicht in Meerbusch vermutet. Und dass es dort auch noch eine Eisdiele gibt, kam bei den Gästen gut an. So gestärkt konnten die Radler die nächste Etappe bewältigen: über Nierst zur Rheinfähre, wo auf der Wiese vor dem Hotel Vier Jahreszeiten eine leckere Gulaschsuppe auf sie wartete. "Das ist das Highlight", sagte Oliver Hofmann, der mit seiner Frau Bettina sichtlich die Atmosphäre am Flussufer genoss.

Die beiden sind passionierte Radfahrer und wollen bald wieder nach Meerbusch kommen. "Wir hatten uns Meerbusch viel städtischer vorgestellt. Das ist ja richtig idyllisch hier", lautete ihr Fazit nach den ersten paar Kilometern. Und auch Bürgermeister Möcking sparte nicht mit Lob: "Wir fühlen uns hier sehr wohl. Alles ist fantastisch organisiert."

Im Sommer wolle er mit Freunden wiederkommen und die Route erneut befahren. Im weiteren Verlauf machten die Gruppen Halt am Alten Kirchturm in Büderich, wo Thomas Cieslik von der Meerbuscher Kulturverwaltung das bedeutendste Kunstwerk Meerbuschs vorstellte, das Kreuz von Beuys.

Dann hieß es schnell weiterfahren, denn die Gäste mussten pünktlich wieder in Osterath zur Abfahrt ihres Zuges sein. Doch ein Wiedersehen ist fest geplant - dann aber in Kerken.

Quelle: RP
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