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Meerbusch In Zahlen
Mehr Ärzte, weniger Blutspender

Meerbusch. Das Statistische Jahrbuch für 2015 listet alle Zahlen aus den Stadtteilen auf.

Die ärztliche Versorgung ist eines von vielen Kapiteln im neuen Statistischen Jahrbuch der Stadt Meerbusch. In diesem 180 Seiten starken Werk stehen fast alle Zahlen aus allen Stadtteilen: egal, ob Bevölkerung, Verwaltung, Baulandrichtwerte, Flüchtlinge, Abfallmengen, Winterdienst oder Unfallzahlen. Unsere Redaktion wertet das Jahrbuch in Teilen aus - zum Start aus dem Kapitel über Ärzte und das Deutsche Rote Kreuz. Das Jahrbuch ist auch unter der Internetadresse der Stadt Meerbusch www.meerbusch.de einsehbar.

Laut Statistik praktizierten 186 Ärzte im vergangenen Jahr in Meerbusch. Das sind 24 Ärzte mehr als noch 2012 und zwölf mehr als 2014. Unter ihnen sind 40 für allgemeine Medizin, 41 Zahnärzte, acht Psychotherapeuten, und 16 Internisten. An sonstigen so genannten Leistungserbringern gibt es unter anderem 26 Krankengymnasten, neun Optiker und acht Masseure, sowie vier Hörgeräte-Akustiker.

Das Rheinische Rheuma-Zentrum St. Elisabeth-Hospital in Lank hatte 1500 mehr Pflegetage als 2014. Seine Patienten kommen nicht nur aus dem Umkreis, sondern auch aus ganz NRW und dem Bundesgebiet. Die Zahl der Krankenwagen- und Notarzteinsätze ist seit 2011 von 6632 auf 7162 angestiegen.

Die Zahl der aktiven und fördernden Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes in Meerbusch ist zurück gegangen. Auch die Blutspender sind weniger geworden. Waren es 2012 noch 1093, so kamen 2015 nur noch 980, um Blut zu spenden. Dementsprechend ist auch die Zahl der Blutkonserven gesunken.

Die Anzahl der Erste-Hilfe-Fälle ist gesunken und damit auch die Einsatzstunden des Sanitätsdienstes.

In Meerbusch gab es im vergangenen Jahr 16 Apotheken. Das sind drei weniger als 2014.

Insgesamt gibt es einen kreiseigenen Kranken- und zwei Rettungswagen, sowie ein Notarztfahrzeug.

(phib)
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