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Meerbusch
Mehr als 5000 Besucher beim zweiten Cabrio-Salon

Meerbusch: Mehr als 5000 Besucher beim zweiten Cabrio-Salon
Nicole Engelmann (46) und Jörg Küpper (48) aus Neuss nahmen probehalber schon mal Platz im Chevrolet Camaro. Das 40.000 Euro teure Auto gefiel den beiden, die gerade auf der Suche nach einem neuen Wagen sind. FOTO: Dackweiler
Meerbusch. Nicole Engelmann und Jörg Küpper aus Neuss wollten einfach nur mal über den Cabrio Salon schlendern. Der Kauf eines neuen Wagens stand nicht direkt an, aber sie würden schon gerne ein Freiluft-Auto "im mittleren Preissegment" kaufen.

Der Camaro von Chevrolet begeisterte sie dabei schon. Der Wagen hat stolze 456 PS und kostet 40.000 Euro. Eine Sitzprobe unternahmen die beiden schon mal. Daniel Nemecek und Sven Lalla aus Düsseldorf dagegen brauchen kein neues Auto, weil der bereits bestellte Mustang demnächst geliefert wird. Aber rein informell schlenderten die zwei gestern dann doch durch die Alte Schmiedehalle auf dem Areal Böhler und waren vor allem vom Dodge begeistert. "Und von der Atmosphäre hier", so Nemecek. "Hier kann man wirklich direkt die Autos angucken - ganz anders als bei der IAA, bei der es immer so voll ist." Und genau das taten an den zwei Tagen der kleinen Automesse gleich mehrere tausend Besucher. Einige von ihnen nutzten sogar die Chance, das Wunsch-Auto direkt bei einer Probefahrt zu testen. Einmal um den Block fahren - und dann schnell wieder in die Halle, weil es doch immer wieder mal regnete. Und das macht sich halt bei einem Cabrio nicht so gut.

Autohändler präsentierten rund 150 Autos von 35 Marken. Fiat war genauso dabei wie Mercedes, Opel, Ferrari, Toyota, Seat, Lotus, Maserati oder Suzuki. Der kleine Fiat 500 mit Faltdach wurde ebenso bestaunt wie das neue Modell des kleinen Smart, aber noch mehr natürlich der Bugatti zum stolzen Preis von 2,15 Millionen. Mit diesem 1200 PS starken Auto hat der Käufer dann fast ein Unikat: Die Wagen werden nur wenige hundert Mal produziert. Der Bentley daneben bietet 528 PS und kostet etwas mehr als 200.000 Euro. Mercedes stellte als Cabrio seinen E250D aus und verlangt dafür knapp 70.000 Euro. Dass aber jemand direkt auf der Messe einen Kaufvertrag unterschreibt - "diese Zeiten sind vorbei", weiß Idris Sahim von der Bentley-Niederlassung am Höherweg in Düsseldorf. Gekauft wird dann letztendlich ganz diskret direkt im Autohandel. Ein Hingucker war an den beiden Messetagen aber auch der Range Rover Evoque - der erste SUV in Cabrio-Ausführung. Aber auch der Tesla war umringt, weil er eines der wenigen Luxusautos ist, das mit Elektroantrieb fährt.

Veranstalter des Cabrio- und Sportcars-Salons ist Michael Jacoby, der außerdem auch die Messe Rheingolf organisiert, die ebenfalls im Areal Böhler auf Meerbuscher Stadtgebiet stattfindet. Er und sein Team freuten sich, bis gestern Abend rund 5000 Besucher gezählt zu haben - ähnlich viel wie bei der Premiere im vergangenen Jahr.

(ak)
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