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Meerbusch
Meridias: "Kleines Café" ist für alle Strümper offen

Meerbusch. Es soll ein Ort werden, an dem sich Jung und Alt treffen und austauschen können: In der Senioreneinrichtung Meridias in Strümp hat gestern "Das kleine Café" eröffnet.

Dieses Café steht nicht nur den Bewohnern und deren Angehörigen zur Verfügung, sondern auch allen anderen Bürgern offen. Betreiberin ist Bircan Hutgens - und man merkt ihr an, dass ihr das Café sehr am Herzen liegt. "Ich hoffe, eine Art Begegnungsstätte schaffen zu können und den Besuchern eine kleine Auszeit vom Alltag zu ermöglichen", so die gelernte Hotelfachfrau. Auch die Studentin Hanna Jertz (19), die mit zwei anderen Studenten im Café angestellt ist, freut sich auf eine spannende Zeit. "Als ich von einer Freundin gehört habe, dass hier junge Leute zum Arbeiten gesucht werden, habe ich mich sofort beworben. In unserem Alter hat man ja eher weniger Kontakt mit Senioren. Dabei können wir so viel von ihnen und ihrer Lebenserfahrung lernen. Und sie von uns."

Das "Kleine Café" erreicht man über den Eingangsbereich des Meridias-Hauses. In dem frisch umgebauten und neu eingerichteten Innenraum können bis zu 30 Personen Platz nehmen. Bei gutem Wetter stehen auf der Sonnenterrasse zudem etwa 20 weitere Plätze zur Verfügung. Das Café hat dienstags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Außerdem können dort besondere Anlässe wie Geburtstagsfeiern, Familien-Brunch oder Empfänge veranstaltet werden. Auf der Karte stehen neben Suppen und Antipasti-Variationen auch Kuchen und Kaffeespezialitäten. Einen Kaffee erhält man ab 1,20 Euro. Ein Stück Kuchen kostet zwischen 1,60 und 2,20 Euro. Einmal in der Woche soll es zudem mediterrane Spezialitäten geben. Für einen Preis von 2,80 Euro stehen mittwochs und sonntags zudem Waffeln mit Eis, heißen Kirschen und Sahne auf der Karte. Sie werden nach einem hauseigenen und von Bircan Hutgens verfeinerten Rezept zubereitet und stehen vor allem bei den Bewohnern der Senioreneinrichtung hoch im Kurs. Detlef Lüchters kann sich gut vorstellen, öfter mit Freunden und Verwandten einen Kaffee trinken zu gehen. "Ich finde es richtig klasse hier. Das ist mal etwas ganz anderes und so bestimmt einmalig", freut sich der Bewohner. Bircan Hutgens, die bereits jahrelang ehrenamtlich im Meridias gearbeitet hat, plant außerdem Kulturabende mit Lesungen oder Klavierspielen sowie kleine Ausstellungen.

(dac)
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