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Meerbusch
Metropolregion mit neuer Spitze

Meerbusch: Metropolregion mit neuer Spitze
Zum Geschäftsführer bestellt: Ernst Grigat (l.). FOTO: ati
Meerbusch. Der ehemalige Chempark-Chef Ernst Grigat ist neuer Geschäftsführer des Vereins "Metropolregion Rheinland", dem auch der Rhein-Kreis Neuss angehört.

Mit großer Mehrheit ist der ehemalige Chempark-Chef Ernst Grigat vom Vorstand des Vereins Metropolregion Rheinland - dem auch der Rhein-Kreis Neuss und damit die Stadt Meerbusch angehören - zum Geschäftsführer berufen worden. Grigat übernimmt damit die Funktion der beiden kommissarischen Geschäftsführer Ron Brinitzer und Christian Zaum, die diese seit Juli 2017 neben ihren hauptamtlichen Aufgaben wahrgenommen haben.

"Mit Ernst Grigat haben wir einen Mann der Wirtschaft gewinnen können, der mit unserer Region eng verbunden ist", sagt Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein und stellvertretender Vorsitzender der Metropolregion Rheinland. Er freue sich, dass Grigat den Posten des Geschäftsführers der Metropolregion Rheinland antreten wird. "Als ehemaliger Chef des Chemparks mit seinen Standorten Krefeld-Uerdingen, Dormagen und Leverkusen hat er die Interessen zahlreicher Unternehmen vertreten und war gleichzeitig Ansprechpartner für Behörden und Politiker."

Steinmetz ist davon überzeugt, dass die Metropolregion Rheinland von Grigats Erfahrungen, die er in seiner bisherigen beruflichen Tätigkeit gesammelt hat, nur profitieren kann: "Die gesamte Region muss an einem Strang ziehen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit und die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Mit Grigat sind wir für diese Herausforderung bestens aufgestellt."

Die Metropolregion Rheinland wurde im Februar 2017 gegründet, der Rhein-Kreis Neuss hat in der Vollversammlung sechs Sitze. Ziel ist es, das Rheinland als Metropolregion im nationalen, europäischen und globalen Wettbewerb erfolgreicher zu machen. Die Region soll in ihren verschiedenen Ausprägungen, als Arbeits-, Wohn-, Wirtschafts-, Wissens-, Verkehrs-, Planungs-, Tourismus-, Kultur- und Sportregion, als zusammenhängender und gemeinsamer Lebensraum positioniert werden - nach innen und außen, national wie international.

Quelle: RP
 
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