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Meerbusch
Mobil in Meerbusch - das sagen die Leser

Meerbusch. Welche Alternativen gibt es zum eigenen Auto? Mit welchem Verkehrsmittel kommt man am schnellsten an sein Ziel? Wie kann ein Wohngebiet entwickelt werden, in dem die Bewohner nicht nur mit dem Auto mobil sein müssen? Darum geht es in der neuen Serie der Rheinischen Post. Viele Leser reagieren auf diese Berichte.

Der tägliche Stau auf der Düsseldorfer Straße ist für RP-Leser Bernd Vogel eine Frage wert: "Könnten Sie die Stadt Meerbusch mal fragen, warum dieser Stau erst seit Beginn der Schulferien entstanden ist? Vorher war es dort nicht so schlimm und der Stau hat sich erst auf der Moerser Straße nachmittags entwickelt. Ich habe aber vielleicht die Lösung: An der Einmündung Dorfstraße/Necklenbroicher Straße ist die Grünphase extrem kurz, und das war früher nicht der Fall. Vielleicht eine Erklärung: Von der Moerser Straße kommend in Richtung Deutsches Eck ist an der Einmündung Dorfstraße ein grüner Linksabbieger Pfeil in Richtung Dorfstraße, und dieser ist nun nachmittags geschaltet und nicht wie früher nur im vormittags Berufsverkehr."

Hans Konejung schreibt: "Leider muss heute erkannt werden, dass Politik und Verwaltung es bis jetzt sträflich versäumt haben, eine brauchbare Umgehung der Ortskerne Büderich und Strümp zu etablieren. Statt enorme Energien zu motivieren, sog. Bischofsmützen, "Danke"-Ampeln, Versetzen eines Ortseingangsschilds um wenige Meter und weitere "Nebensächlichkeiten" zu initiieren, erwartet der betroffene Bürger von den verantwortlichen Personen in Rat und Politik, das wirklich Wichtige und Notwendige zu beschließen und durchzuführen, um die Verkehrsverhältnisse endlich entscheidend zu verbessern." RP-Leserin Ursula Thomas: "Es wäre schön, wenn die U76 zumindest von Montag bis Freitag alle zehn Minuten verkehren würde, dann wäre sie vielleicht während der Hauptverkehrszeiten nicht so überfüllt, und man könnte die vielen Ausfälle, die es auf dieser Strecke gibt, ein Stück besser verkraften. Was Verspätungen und Ausfälle angeht, ist die Strecke schon auffällig. Die Informationen sind häufig nicht zuverlässig und lassen zu wünschen übrig."

Bei RP Online haben sich ebenfalls Leser gemeldet. Einer schlägt einen Park-and-Ride-Platz für Lank vor, der über eine Kreisverbindung mit dem Bus an den Freiligrathplatz angeschlossen wird. Von dort fahre alle sieben Minuten eine Bahn in Richtung Innenstadt. Damit könnte viel vom Verkehr abgefangen werden, der sich von Lank aus in Richtung Büderich quäle, sagt er. Ein anderer plädiert für vernünftige Ampelschaltungen besonders in Büderich und Osterath. Selbst wenn man um 21 Uhr durch Büderich Richtung Osterath unterwegs ist, bekommt man bei Tempo 50 mindestens an jeder zweiten Ampel Rot, während die vorherigen gerade auf Grün gesprungen sind. Ein weiterer Online-User schlägt vor, dass Meerbusch mit der Rheinbahn und der Stadt Düsseldorf ein Verkehrskonzept entwickeln solle. Schwerpunkt sollten die Nahverkehrsverbindungen nach Düsseldorf sein. So würden Pendler eher das Auto stehen lassen und den ÖPNV nutzen. Die U74 soll außerdem am Wochenende bis nach Meerbusch-Görgesheide verlängert werden, außerdem sollte eine direkte Verbindung von Meerbusch in den Düsseldorfer Norden vorangetrieben werden. Als Übergang könnten Schnellbusse eingesetzt werden.

Quelle: RP
 
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