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Meerbusch
Morgen geht es für den TSV nach Hilden

Meerbusch. Die Oberliga-Fußballer des TSV Meerbusch blicken noch immer ans Tabellenende, obwohl sie als Tabellenfünfter zehn Punkte Vorsprung vor den Abstiegsplätzen haben. "Solange der Klassenerhalt nicht feststeht, kämpfen wir gegen den Abstieg", sagen die Trainer Olivier Caillas und Robert Palikuca. Deren Schützlinge zeigten sich nach dem holprigen Start nach der Winterpause mit den beiden Niederlagen beim 1. FC Bocholt (1:3) und beim TV Jahn Hiesfeld (2:5) stark verbessert, gewannen bei Germania Ratingen 04/19 verdient mit 3:0 und standen auch beim 1:1 gegen TuRU 80 dicht vor einem Sieg.

Vor den beiden anstehenden Partien beim VfB Hilden (Donnerstag, 19.30 Uhr, Sportanlage Hoffeldstraße 106, 40721 Hilden) und gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter (Ostermontag, 15 Uhr, Nierster Straße) müssen sich die Trainer aber um ihr Personal große Sorgen machen. Zum Spiel gegen TuRU 80 mussten sie auf eine ganze Reihe von Spielern verzichten. Nun ist die Liste der Ausfälle um zwei Spieler gewachsen. Linksverteidiger Daniel Klinger sah im TuRU-Spiel in der Nachspielzeit die Rote Karte und ist gesperrt, Rechtsverteidiger Lukas van den Bergh zog sich eine Verletzung des Wadenmuskels zu. Außerdem kann Stürmer Brian Günther wegen muskulärer Probleme nicht trainieren. Sami Purisevic fällt weiterhin mit Grippe aus.

Am Donnerstag reisen die Meerbuscher zum Tabellenzwölften VfB Hilden, der um den Klassenerhalt bangen muss. Die Mannschaft von Trainer Björn Scheffels ist unberechenbar. Die Partien mit dem VfB sind oft Spektakel mit vielen Treffern: Lediglich vier Mannschaften haben mehr Treffer erzielt als die Hildener, die in 22 Partien schon 38 Mal trafen. Auf der anderen Seite haben sie 46 Gegentore zugelassen, so viele wie nur der Tabellenvorletzte Rot-Weiß Oberhausen II. "Wir müssen über den Kampf ins Spiel kommen, dann sind wir stark", sagt Caillas.

(jan)
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