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Meerbusch
Mühlentechnik und ein Sprung ins Nass

Meerbusch: Mühlentechnik und ein Sprung ins Nass
Brauns Mühle: Die heutige Bockwindmühle aus dem Jahr 1756 hatte bereits eine Vorgängermühle, die um 1580 errichtet wurde. Als ein Blitz einschlug, wurde das jetzige Gebäude errichtet, aus Stein statt aus Holz. Der letzte Müller war Wilhelm Braun, der die Mühle 1931 erwarb und bis 1952 betrieb. Besitzer sind heute seine Enkel, die die Mühle für einen symbolischen Pachtpreis von einem Euro im Jahr 2000 an die Fördergemeinschaft Brauns Mühle übergaben. Der Förderverein hat das Gebäude mit öffentlichen Zuschüssen im Zuge der Euroga 2002 saniert und zugänglich gemacht. Es besitzt noch fast vollständig die alte Mühlentechnik zur vorindustriellen Produktion von Mehl mittels Windkraft. FOTO: Berns
Meerbusch. Die Sonntagsradtour zur Brauns Mühle bei Büttgen führt entlang von Seen, dem Verkehrsübungsplatz, einer Kleingartenanlage und einem Wasserwerk. Start und Ziel sind in Osterath Von Angelika Kirchholtes

Wir starten unsere Tour zur historischen Brauns Mühle auf dem Osterather Kirchplatz. Über Meerbuscher Straße und Ingerweg fahren wir nach Süden. An der T-Kreuzung fahren wir links über die Eisenbahngleise und unter der Autobahn bis zur Broicherseite. Hier rechts und immer geradeaus.

Wir passieren Baggerseen, den Verkehrsübungsplatz, Reiterhöfe und die Lauvenburg. Am Ende, schon in Neuss, queren wir die Kaarster Straße und umrunden das neue Wohngebiet auf einem schönen Fuß- und Radweg. Weiter geradeaus kommen wir an einer Kleingartenanlage vorbei und erreichen die "Jröne Meerke".

Vorsicht! Nicht nur Spaziergänger, sondern auch jede Menge Gänse bevölkern die Wiesen um den See. Wir radeln parallel zu Bahntrasse und Nordkanal, ehe wir rechts in das Wohngebiet Morgensternheide und dort links in den "Eselspfad" einbiegen. An der ersten Möglichkeit biegen wir rechts ab und unterqueren die A57.

Bei nächster Gelegenheit rechts in den Kanonichenweg, an dessen Ende wir links abbiegen. Die Brauns Mühle liegt vor uns. Hier können wir uns sonntags von 14 bis 18 Uhr bei Kaffee und Kuchen stärken, den die Fördergemeinschaft Brauns Mühle ausschenkt. Auch eine Besichtigung des historischen Gebäudes ist dann möglich.

Den Rückweg starten wir nördlich der Bahntrasse Richtung Büttgen auf einem Radweg, der uns nördlich um den Ort herum führt, teils am Feld entlang, teils durch Anliegerstraßen. Am Ende heißt diese "Olympiastraße" mit dem bekannten Radsportzentrum. Wir verlassen Büttgen über die Driescher Straße. Nach kurzer Zeit biegen wir rechts zum Lammertzhof mit Bio-Markt ein.

Am Wasserwerk geht es links herum, dann gleich rechts bis zur Bismarckstraße. Wir folgen ihr nach links. In der Kurve geht es geradeaus durch eine Kleingartenanlage und über eine Brücke rund um den Sportplatz des Georg-Büchner-Gymnasiums. Am Ende links in ein ausgedehntes Wäldchen, das wir bis zum Parkplatz Kaarster See durchqueren.

Über Nordkanal und Neersener Straße hinweg fahren wir zwischen den Kaarster Seen hindurch. Wer Badesachen dabei hat, kann sich im kühlen Nass erfrischen. An den nördlichen Parkplätzen vorbei kommen wir zur Straße "Zum großen Bruch", der wir bis links über die Autobahn folgen. Dann haben wir es fast geschafft. Noch einmal links, dann rechts fahren wir über die Felder Richtung Osterath. Hinter den Windtürmen halten wir uns links und kommen über das Giesenend wieder zurück zum Kirchplatz. Eis oder kühles Bier - das ist jetzt die entscheidende Frage zum Abschluss der Tour.

Quelle: RP
 
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