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Meerbusch
Mülltonnen-Streit in Strümp: Ersatztermin war nicht bekannt

Meerbusch. Dass angeblich vor Ostern die Mülltonnen in Strümp nicht geleert werden, hatte zu einer Anfrage der Ratsfraktion "Die Aktiven" an die Stadt geführt (wir berichteten). Darauf reagiert nun Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage mit einem Schreiben an Christian Staudinger-Napp von den Aktiven.

Sie sagt darin: "In Strümp werden freitags die 1100-Liter-Restabfallbehälter mit wöchentlicher Leerung geleert. Da die Leerung in der letzten Woche auf den Karfreitag fiel, wurde die Leerung wie üblich auf den Gründonnerstag vorgezogen. Auf diese Vorverlegung wird im Umweltkalender seit Jahren hingewiesen." Leider seien am Gründonnerstag an der Josef-Kohtes-Straße einige Behälter nicht zur Leerung bereitgestellt worden, so die Bürgermeisterin. Sie habe die betroffenen Verwaltungen auf das versäumte Herausstellen der Behälter hingewiesen und die Entsorgungsfirma Schönmackers gebeten, ohne zusätzliche Kosten die noch draußen stehenden Behälter am heutigen Mittwoch zu leeren. Die Nebenstraßen seien an diesem Tag mit der Leerung der grauen Restabfalltonnen gar nicht betroffen, da dort die Tonnen (80, 120, 240 Liter) zweiwöchentlich geleert werden und die Entsorgung erst heute stattfinde.

Mittlerweile habe sich die GWG-Verwaltung per E-Mail bei ihr für den Einsatz der Firma Schönmackers bedankt. Darin wird erklärt, dass die Tonnen für Samstag zur Leerung bereit gestellt worden seien, da sich bisher die Leerung bei Feiertagen immer um einen Tag auf samstags verschoben hätte. Die vorgezogene Leerung am Donnerstag sei nicht bekannt gewesen. Dies gelte wohl auch für das Haus 58, so die GWG-Verwaltung in ihrem Schreiben an Mielke-Westerlage. Der Hauswart dort hatte wohl auch keine entsprechende Information gehabt. Da aber der Hinweis auf die vorgezogene Leerung in der Osterwoche - Umweltkalender der Stadt auf Seite 2 - vorhanden sei, hätten die Hausmeister ganz einfach nicht aufgepasst. Da sei es ziemlich ungerecht, dies dem Entsorger anzulasten, so die GWG. Schlussfolgerung von Mielke-Westerlage: "Die Vermutung, dass der Müllentsorger die Abfuhr aus finanziellen Erwägungen am Wochenende unterlässt, um Personalkosten zu sparen, trifft nicht zu."

(ak)
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