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Meerbusch
Musikschule braucht mehr Geld

Meerbusch. Mit einem leichten Grummeln haben die Politiker im Kulturausschuss den Bericht der Musikschule zur Kenntnis genommen. An der Qualität des Unterrichts wurde nicht gezweifelt, aber am stetig steigenden Kostenbedarf. Das heißt: Von Jahr zu Jahr muss die Stadt Meerbusch mehr Zuschüsse für den musikalischen Unterricht von Jungen und Mädchen zahlen. Vor sechs Jahren waren das noch 1,17 Millionen Euro, für dieses Jahr sind 1,256 Millionen Euro im Etat.

Musikschulleiterin Anne Burbulla stellte den Bericht am Mittwochabend vor und kündigte dabei eine neue Organisation des Unterrichts und der Finanzierung an. Die letzte Gebührenerhöhung trat im Oktober 2015 in Kraft, die Beiträge stiegen um fünf Prozent. Für den Haushalt 2017 soll die Gebührenstruktur flexibler gestaltet werden. Ziel solle sein, Kosten einzusparen - vor dem Hintergrund, dass auch die Personalkosten immer weiter steigen. Ausschussvorsitzender Georg Neuhausen (SPD): "Es ist wirklich schade, dass wir weniger über die Qualität des Unterrichts der Meerbuscher Musikschule als über die Kosten diskutieren."

(ak)
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