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Meerbusch
Neue Ausgabe des Meerbuscher Geschichtshefts

Meerbusch. In dieser Woche haben sechs Autoren die neueste Publikation des Geschichtsvereins in der Buchhandlung "Mrs. Books" in Lank-Latum vorgestellt. Hans Jülich etwa erinnert sich an seinen Großvater Johann Wienen, der im Nebenerwerb den letzten von Pferden gezogenen Büdericher Leichenwagen kutschierte und das Strümper Urgestein Karl-Heinz Rütten berichtet lebhaft von seinem ersten Schützenfest. Der spätere General und Präsident war 1953 noch als Zaungast begeistert beim ersten Schützenfest nach dem Krieg dabei.

Neben diesen beiden ist Patrick Thauer der dritte neue Autor. Der Geschichtsstudent hat noch als Abiturient am Fischelner Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium über den Büdericher Bürgermeister Hans Daniels (1930-45) geforscht. Daniels war 1933 vom Zentrum zur NSDAP übergelaufen, um im Amt zu bleiben. Der kürzlich verstorbene Klaus Hellmich erinnert in einem Beitrag an die Anfänge der Böhler-Siedlung und ebenfalls posthum schildert Herbert Jacobs die Geschichte des Fördervereins Haus Meer. Paul Hoffman widmet sich diesmal den Eigentümern des Rittersitzes Haus Hamm und Mike Kunze berichtet in zwei Beiträgen über seine Forschungen zum Nauenhof in Langst-Kierst sowie das dortige Gericht des Stiftes St. Quirin aus Neuss, während Rosemarie Vogelsang neue Erkenntnisse zum Meerer Gnadenbild vorlegt. Michael Regenbrecht skizziert das Leben der letzten Bürgermeister des Amtes Lank und Robert Rameil erinnert an die Prämonstratenserin Sibille Viehoff vom Niederlöricker Zelishof.

Das aktuelle Meerbuscher Geschichtsheft Nummer 34 umfasst auf 173 Seiten 13 Aufsätze von elf Autoren und ist ab sofort für zehn Euro im Buchhandel erhältlich.

Quelle: RP
 
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