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Meerbusch
Neue Lanker Spezialität: Teriyaki-Burger

Meerbusch: Neue Lanker Spezialität: Teriyaki-Burger
Michael Amos (links) und Jörg Mesenhöller führen seit Dezember den Burgerladen "Grillaurant" im Gewerbegebiet Lank. Kaum zu übersehen ist der alte Citroën HY, Baujahr 1964, mit der Currywurst auf dem Dach. Darin catern die beiden auf Messen und privaten Veranstaltungen. FOTO: Ulli Dackweiler
Meerbusch. Seit Dezember gibt es einen neuen Burgerladen im Gewerbegebiet Lank. Die beiden Inhaber sind schon seit Jahren in der Catering-Branche. Sie möchten nun mit ihrem Angebot eine Marktnische erobern. Von Franziska Hein

Der alte Citroën HY aus dem Jahr 1964 ist ein Blickfänger - nicht nur, weil es ein schönes altes Auto ist, sondern auch, weil der Oldtimer eine riesige Currywurst auf dem Dach trägt. Der Wagen ist ein Kundenfänger, denn er steht im Gewerbegebiet Lank direkt vor der Tür eines neuen Burgerladens. Das "Grillaurant" - der Name ist ein Wortspiel aus Grill und Restaurant - gibt es seit dem 1. Dezember des vergangenen Jahres.

Ausgedacht haben sich das Wortspiel Jörg Mesenhöller (54) und sein Partner Michael Amos (33). Beide kommen aus der Catering-Branche. Kennengelernt haben sie sich, als Amos Auszubildender in Mesenhöllers erstem Catering-Unternehmen war. Der 54-Jährige ist eigentlich gelernter Bankkaufmann, arbeitete als Geld- und Devisenhändler, bevor er sich mit seiner Firma "Gourmet Team Catering" selbstständig machte. Das war vor knapp 25 Jahren. 2008 verkaufte er das Unternehmen, das mittlerweile auf 50 Mitarbeiter gewachsen war und hauptsächlich Messe- und Eventveranstaltungen belieferte. "Irgendwann hatte ich keine Lust mehr", sagt Mesenhöller. "Der Druck, immer erfolgreich zu sein, war enorm hoch."

Der Catering-Riese Kofler & Kompanie übernahm sein Geschäft, Mesenhöller gönnte sich eine Verschnaufpause, bevor er vor vier Jahren den alten Citroën im Elsass entdeckte. Der Anstoß, um eine neue Firma "Grillaurant Royal" zu gründen. Mit dem Food-Truck stehen Mesenhöller und seit Dezember auch Amos auf privaten Veranstaltungen und Food-Messen. Sie verkaufen gehobene Imbiss-Kost. Der Renner ist eine Currywurst aus Kalbfleisch mit drei unterschiedlichen Soßen. "Eigentlich können wir alles anbieten, was sich grillen oder frittieren lässt", sagt Mesenhöller.

Sein Vorbild ist die verstorbene Berliner Imbissbuden-Besitzerin Herta Heuwer. Sie ließ sich 1949 das Rezept für ihre Chillup-Soße patentieren - der Anfang vom Erfolg der Currywurst. Im Laden hängt ein großes Foto von ihr an der Wand. Der Burgerladen im Gewerbegebiet Lank ist nun der Start für ein neues Projekt. Zwar empfangen die beiden vor allem in der Mittagszeit Laufkundschaft aus dem Gewerbegebiet, aber der Laden dient auch als Küche für einen neuen Catering-Betrieb "Catering Kombinat". "Damit möchten wir ins Nischencatering", sagt Amos. Als gelernter Koch ist er - wie damals auch - als Küchenchef für seinen Partner Mesenhöller tätig. Der Halbamerikaner hat auch viel Erfahrung in der Catering-Szene. Von ihm stammt der Chicken-Teriyaki-Burger auf der Karte. Das Rezept hat er selbst kreiert, das Hühnchenfleisch garniert er mit selbst gemachter Teriyaki-Mayonnaise, Minzblättern, Mangochutney und in Essig marinierten Zwiebeln. "Am Anfang dachte ich, das ist zu abgehoben für die Mittagskarte, aber es funktioniert", sagt Amos. Er denkt schon darüber nach, mit welchen Raffinessen er seine Kunden demnächst überraschen kann.

Quelle: RP
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