| 21.04 Uhr

Meerbusch
Stinkendes Trinkwasser - Alte Leitung benutzt

Osterath: Analyse zeigt Grund für stinkendes Wasser
Rainer Scharl an der Stelle, wo der Hydrant eingesetzt wurde. FOTO: Ulli Dackweiler
Meerbusch. Der Grund für das stinkende Wasser vom Montagabend in Osterath ist gefunden. Die Wirtschaftsbetriebe Meerbusch teilten nach einer Wasserprobe durch das Institut IWW am Abend mit, dass die Geruchsbelästigungen durch Proben genau lokalisiert worden seien. Von Sebastian Peters

Ein 800 Meter langes Leitungsstück von Fellerhöfe in Richtung Bommershöfe mit 150 Milimetern Durchmesser aus den 50er Jahren sei länger nicht durchspült worden. Nach einer Reparatur eines Hydranten auf dieser Strecke in der vergangenen Woche sei der komplette Leitungsabschnitt wieder in Betrieb genommen worden. Das stehende übel riechende und braun gefärbte Wasser sei dann in das Verteilnetz gelangt. "Dieser Rohrabschnitt hätte vor der Wiederinbetriebnahme ausreichend gespült werden müssen, dieses ist jedoch durch Fehlverhaltens eines Mitarbeiters unterblieben", teilte Rainer Scharl, Technikleiter der WBM-Tochter Stadtwerke, mit. Erst nachdem die Verunreinigung gemeldet wurden, seien umfangreiche Spülmaßnahmen durchgeführt worden. "Hierbei wurden über 400.000 Liter Trinkwasser eingesetzt." Neue Beschwerden gebe es nicht. Der Rohrleitungsabschnitt sei vom Netz getrennt worden. Zu einer möglichen Gesundheitsgefahr wurden in der Mitteilung keine Angaben gemacht. 

 

(Rpo)
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