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Meerbusch
Osterath drohen bald Staus

Meerbusch: Osterath drohen bald Staus
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Meerbusch. Für mehrere Monate gelten in Osterath Umleitungen, Einbahnregelungen und spezielle Ampelschaltungen. Auch Busse werden umgeleitet. Grund ist die äußere Erschließung des Wohngebiets auf dem Ostara-Gelände. Los geht's ab 13. April Von Martin Röse

In wenigen Tagen wird die Meerbuscher Straße in Osterath zur Einbahnstraße - eine von zahlreichen Änderungen für den Osterather Orts- und Durchgangsverkehr. Hintergrund: Am 13. April beginnt die so genannte äußere Erschließung des neuen Wohngebiets auf dem ehemaligen Ostara-Gelände. Bis zum Ende der Sommerferien wird insbesondere im Bereich der Meerbuscher Straße intensiv gebaut. "Unter anderem müssen die Einmündung Meerbuscher Straße / Wienenweg ausgebaut und der Kanalanschluss für das Neubaugebiet gelegt werden", erklärt Stadtsprecher Michael Gorgs.

Um den Verkehr durch die Baustellen zu lenken, wurde im Technischen Dezernat der Stadtverwaltung ein ausgeklügelter Plan mit Umleitungen, Einbahnregelungen und speziellen Ampelschaltungen entwickelt. "Die Baumaßnahme bedeutet einen erheblichen Eingriff in den Orts- und Durchgangsverkehr in diesem Bereich", sagt Ekkehard Deussen vom Fachbereich Straßen. "Staus und Belastungen werden trotz aller Bemühungen nicht zu verhindern sein."

Die wichtigste Einschränkung: Die Meerbuscher Straße wird im Zuge der Bauarbeiten nur noch einspurig in Richtung Bovert befahrbar sein. Eine provisorische Ampel wird hier den Verkehr regeln. Für die Feuerwehr gibt es eine Vorrangschaltung. Die Zufahrt zur Tankstelle bleibt erhalten. Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen, die in Richtung Osterath fahren wollen, werden über den Wienenweg, die neu gebaute Gottlieb-Daimler-Straße und die Ladestraße zurück auf die Meerbuscher Straße geleitet. Lkw über 3,5 Tonnen müssen über Winklerweg und Strümper Straße zum Bahnhofsweg fahren. Die Umleitungen sind ausgeschildert.

Die Straßenbauarbeiten wirken sich unweigerlich auch auf den Verlauf der Buslinien 832 und 071 aus. Die Linie 832, die üblicherweise von der Strümper Straße kommend über Winklerweg und Meerbuscher Straße in den Osterather Ortskern fährt, wendet auch ab 13. April im neuen Kreisverkehr neben dem Ostara-Gelände. Gleich daneben wird eine provisorische Haltestelle für die Schulkinder eingerichtet. Von dort fährt der Bus 832 weiter über den Winklerweg, biegt links in die Strümper Straße ein, um über den Bahnhofsweg zum Kreisverkehr am Bahnhof zu fahren. Dort wird ebenfalls eine provisorische Haltestelle eingerichtet. Die Weiterfahrt läuft dann wie gewohnt.

Eine ähnliche Umleitung muss auch die Linie 071 des Busverkehr Rheinland nehmen. Aus Richtung Büderich kommend biegt der Bus in den Wienenweg ein und fährt von dort über Strümper Straße und Bahnhofsweg zur Meerbuscher Straße. Die Gegenrichtung bleibt unverändert, die Haltestellen "Alte Seilerei" werden allerdings auf beiden Seiten nicht mehr angefahren.

Quelle: RP
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