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Meerbusch
OSV Meerbusch hat sich runderneuert

Meerbusch: OSV Meerbusch hat sich runderneuert
Die Zugänge des OSV: Trainer Mickey Foede (Vierter von rechts) mit Michael Kerkau, Moritz Düppengießer, Pascal Dierig, Guiseppe Parisi, Benett Launen, Kai König und Marco Lippolis (von links). FOTO: Falk Janning
Meerbusch. Der Kreisligist peilt in der neuen Fußballsaison einen einstelligen Tabellenplatz an — und hat sich durch neun neue Spieler verstärkt Von Christoph Baumeister

Über die zurückliegende Rückrunde möchte Micky Foehde am liebsten nicht mehr sprechen. "Es war einfach erschreckend, was wir da geboten haben", sagt der Trainer des OSV Meerbusch. Gerade einmal acht kümmerliche Punkte sammelte sein Team in der zweiten Saisonhälfte der Kreisliga A und rutschte dadurch vom vierten auf den zwölften Tabellenplatz ab. "Dafür gab es verschiedene Gründe", so Foehde. "Doch all das liegt in der Vergangenheit. Unser Blick richtet sich nur nach vorne, und in der neuen Saison wollen wir vieles besser machen."

Aus diesem Grund wurde der Kader grunderneuert. Jan Klös (SV Grefrath), Lars Löwenberg (Karriereende), Fabian Reiners (pausiert) und Mario Eller (eigene Reserve) haben den OSV verlassen. Im Gegenzug holten die Osterather nicht weniger als neun neue Spieler hinzu. Der prominenteste von ihnen ist Kai König. Der 23-jährige Innenverteidiger brachte es in der vergangenen Spielzeit auf 21 Einsätze bei Landesligist Teutonia St. Tönis und könnte beim OSV die Rolle des neuen Abwehrchefs übernehmen.

Satte 70 Gegentreffer mussten die Blau-Weißen in der vergangenen Saison schlucken. "Das war viel zu viel. Deshalb war es wichtig, die Defensive zu verstärken", so Foehde. Linksverteidiger Bennet Launen (VfL Willich II) soll die Lücke schließen, die Mario Eller hinterlassen hat. Für das Tor holte der OSV gleich zwei neue Keeper, die beide das Potenzial haben, Martin Bartz als Nummer eins abzulösen. Marco Lippolis kehrte nach nur einem Jahr aus St. Tönis zurück, wo er kaum zum Einsatz kam. Michael Kerkau wechselte bereits in der vergangenen Winterpause vom SSV Strümp zum OSV, musste aber eine sechsmonatige Wechselsperre absitzen. "Alle drei Keeper machen einen guten Eindruck. Wer am Ende zwischen den Pfosten steht, ist noch offen", so Foehde.

Für das Mittelfeld verpflichteten die Osterather Giuseppe Parvisi (St. Tönis) und reaktivierten Moritz Düppengießer. Für die Offensive holten sie Flügelflitzer Kevin Eschweiler, Angreifer Pascal Dierig (beide CSV Marathon Krefeld) und Torjäger Benny Wirth (VfL Willich). Letztgenannter erzielte in der vergangenen Spielzeit in 18 Spielen neun Tore für den Bezirksligisten und ist demnach der Ersatz für Jan Klös, der in der Vorsaison mit zwölf Treffern gefährlichster OSV-Stürmer war. "Der Jungs, weiß, wo das Tor steht", sagt Foehde über Wirth. Allerdings verspreche er sich ebenso von Sebastian Wirth und auch von Lucas Freitag, der in der jüngsten Vergangenheit mit langwierigen Verletzungen zu kämpfen hatte, einige Treffer.

Wo die Reise des OSV in der neuen Saison hingehen könnte, will sich Foehde noch nicht festlegen: "Unser Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz, natürlich möglichst weit oben. Für den Aufstieg habe ich jedoch andere Teams wie Grefrath oder Kaldenkirchen auf dem Zettel."

Quelle: RP
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